Presseberichte

22.01.2019

+++Mimmenhausen lässt Punkte im Tie-Break liegen+++

 

SV Schwaig – TSV Mimmenhausen 3:2 (25:23, 23:25, 20:25, 25:17, 15:13)

 

Nach der Partie am vergangenen Samstag in Schwaig war man sich beim TSV nicht ganz einig darüber, ob man nun einen Punkt gewonnen oder eher Punkte liegen lassen hat. Betrachtet man den Auftakt in die Partie müsste man mit dem Punkt an sich allemal zufrieden sein.

 

Wie in der Vorwoche gegen Hammelburg lief im ersten Durchgang bei Mimmenhausen noch sehr wenig zusammen. Viele Aufschlagfehler, zu statisch in der Annahme und Abwehr und kampflos präsentierte sich Mimmenhausen zu Beginn der Partie. „Zum Glück war auch Schwaig zu Beginn der Partie noch weit entfernt von der Bestform.“, erzählte Pampel und fügte an: „Das kann den Zuschauern nicht wirklich gefallen haben“. Umso wichtiger aus Sicht der Volleyballer vom Bodensee war es deshalb, dass man nach dem 0:1 Satzrückstand im zweiten Durchgang schneller aus der Lethargie aufwachte als Schwaig. Besonders erfreute TSV-Coach Pampel dabei, dass man die starken Außenangreifer des letztjährigen Vizemeisters regelrecht „rausballerte“. Den einen über gute Mimmenhausener Aufschläge, den anderen über erfolgreiche Blocks. Nach dem folgerichtigen Satzausgleich nahm man diesen Schwung dann auch mit in den dritten Durchgang, wodurch viele Abwehraktionen in Punkte umgemünzt wurden und auch dieser Durchgang souverän gewonnen werden konnte.

Leider wurde diesem mittlerweile immer souveräner wirkenden Auftritt im vierten Durchgang ein jähes Ende gesetzt. Einer der Gründe hierfür: „Andere Mannschaften können wechseln, wir aktuell nicht“, so Pampel.

Nachdem Außenangreifer Thomas Wolters in den kommenden drei Wochen studienbedingt fehlt und Ott noch nicht bei 100% ist, stehen Pampel nur zwei voll einsatzfähige Außenangreifer zur Verfügung. Schwaig konnte hingegen die beiden schwächelnden Außenangreifer, Florian Tafelmayer und Perica Stanic adäquat durch Christian Schwabe und Yannik Klement ersetzen. Während dem TSV einige vermeidbare Fehler im Angriff unterliefen, brachten die neuen Spieler bei den Gastgebern frischen Schwung in das Spiel der Franken. Mimmenhausen brauchte letztlich zu lange, um sich darauf einzustellen. Nicht nur der vierte Durchgang ging somit deutlich verloren. Wenngleich sich Mimmenhausen zu Beginn des fünften Satzes nochmals deutlich fokussierter präsentierte und das Spiel durchweg offen gestaltete, entschieden letztlich kleine taktische Versäumnisse auf Seiten der Gäste die Partie zugunsten von Schwaig. „Wir haben es nicht geschafft die Linie gegen die neuen Angreifer zuzumachen.“, ärgerte sich Pampel ein wenig. Letztlich gehe der Punktgewinn aber absolut in Ordnung, denn das Hauptziel „gut zu spielen“, hat man an diesem Samstag nicht in jedem Satz umsetzen können. „Umso erfreulicher, dass wir trotzdem hier einen Punkt mitnehmen konnten“, zieht Pampel sein Fazit der Partie.

 

Mit zwei Punkten aus zwei Rückrundenpartien steht der TSV Mimmenhausen besser da als nach zwei Partien in der Hinrunde. Nichtsdestotrotz soll nun auch zeitnah wieder mehrfach gepunktet werden. Die nächste Chance für den ersten Sieg im Jahr 2019 bietet sich dem TSV Mimmenhausen bei der nächsten Auswärtspartie am kommenden Samstag beim Baden-Württemberg Derby gegen den württembergischen Kontrahenten des SV Fellbach.



15.01.2019

Mimmenhausen verschläft Rückrundenauftakt

 

TSV Mimmenhausen – TV/DJK Hammelburg 2:3 (18:25, 21:25, 25:18, 25:19; 9:15)

 

Man sollte meinen, das neue Jahr startet für den TSV Mimmenhausen daheim, wie es aufgehört hat. Wie bereits vor vier Wochen gegen Rüsselsheim ging es für das Pampel-Team über die volle Distanz. Vor erneut fast ausverkauftem Haus wurde den 537 Zuschauern 111 spannende Spielminuten geboten. Letzten Endes ging Mimmenhausen in dieser Saison jedoch erstmals als Verlierer aus einem Fünf-Satz Krimi hervor. Das Spiel hat man jedoch nicht im letzten Durchgang verloren.

 

Die kurze Winterpause habe man in Mimmenhausen vor allem zur kurzen Regeneration vor einer anspruchsvollen Rückrunde genutzt, so TSV-Spielertrainer Pampel vor der Partie. Zweifelsohne ging dabei zwischen den Jahren jedoch der Spielrhythmus verloren. Sowohl in Durchgang eins als auch in Satz zwei zeigte sich das Pampel-Team ungewohnt anfällig in der Annahme. Es war nahezu verwunderlich und letztlich vor allem TSV-Spielertrainer Pampel geschuldet, der auch aus schwierigen Angriffssituationen regelmäßig punkten konnte, dass der TSV in beiden Sätzen mit einer zwei Punkte Führung in die zweite technische Auszeit (16:14) ging. In der entscheidenden Phase des Satzes wurde dem Heimteam die fahrige Annahmeleistung dann jedoch deutlich spürbar zum Verhängnis. Während man in Durchgang eins acht vermeidbare Fehler in Folge unmittelbar nach der zweiten technischen Auszeit produzierte, waren es im zweiten Durchgang zwar nur noch fünf. In beiden Fällen sind dies jedoch deutlich zu viel, um in der 2. Bundesliga einen Satz für sich zu entscheiden.

 

Nach diesem überaus schläfrigen Auftritt in den ersten beiden Durchgängen und der Bürde eines 0:2 Satzrückstandes im Rücken, erwachte Mimmenhausen erst im dritten Satz aus dem Winterschlaf. Mit dem Wechsel von Thomas Wolters auf Doru Pilihaci in der Annahme stabilisierte sich die TSV-Annahme mehr und mehr, wodurch Lukas Diwersy ein deutlich variableres Angriffsspiel aufziehen konnte. Mehr und mehr bekam man auch die bis dato vom Winter-Neuzugang der Gäste auf der Zuspieler-Position, Jackson Maris, glänzend eingesetzten Mittelblocker in den Griff. Erstmals ging Mimmenhausen somit mit einer Dreipunkteführung in die zweite technische Auszeit (16:13).

Doch dann der erneute Wackelmoment für den TSV: Wieder gingen drei Punkte in Folge an die unterfränkischen Gäste aus Hammelburg (16:16). Wieder lief Mimmenhausen Gefahr das Spiel in der entscheidenden Phase aus der Hand zu geben. Letztlich war es jedoch ein eher kurioser Punkt zum 17:16, der Mimmenhausen weiterhin die Führung sicherte und für spürbare Erleichterung sorgte. Eine starke Aufschlagserie von Doru Pilihaci in der Folge besiegelte so den letztlich souveränen Satzgewinn und eine Verkürzung auf 1:2 Sätze. Mit diesem Satzgewinn ging ein deutlicher Ruck durch die Mannschaft des TSV Mimmenhausen. Deutlich selbstsicherer und spielbestimmender präsentierte sich das Pampel-Team von nun an, während die Gäste mehr und mehr Probleme mit den Aufschlägen der Mimmenhausener bekamen und dadurch immer häufiger im Block oder an der Abwehr der Gastgeber hängen blieben.   Über Zwischenstände von 8:3 und 16:8 bei den technischen Auszeiten, setzte sich der TSV Mimmenhausen bis auf 20:11 ab. Hammelburg Coach Kaden reagierte entsprechend frühzeitig und gab seinen Schlüsselspielern eine Verschnaufpause vor dem anstehenden Tie-Break. Gleichzeitig schlich sich bei der Heimmannschaft gegen Ende des Durchgangs ein wenig der Schlendrian ein. Mehrfach ließ man beste Punktmöglichkeiten aus und vergab so unter anderem vier Satzbälle in Folge. Dieser Bruch im Spiel des Pampel-Teams sollte sich dann im entscheidenden Tie-Break leider rächen. Gegen die Starting Six von Hammelburg, die nun wieder auf dem Feld stand, verpasste es der TSV den Druck weiter aufrecht zu halten, wodurch die Gäste auch wieder mutiger im Aufschlag wurden. Erneut war es somit die Annahme und einige vermeidbare Fehler im Angriff auf Seiten des Salemer Teams, die letztlich das Blatt zugunsten der Gäste wendeten.

 

„Wir haben heute einfach zu viele Eigenfehler gemacht – vor allem in den ersten beiden Sätzen“, konstatierte ein leicht frustrierter TSV-Spielertrainer Pampel nach der Partie. Nichtsdestotrotz zeigte er sich nach dem verkorksten Auftakt in die Partie noch einigermaßen zufrieden, dass man immerhin einen Punkt aus dieser Partie mitnehmen konnte. Ziel für die folgenden Partien sei nun jedoch nochmals über gute Trainingseinheiten die Annahme zu stabilisieren und so schnell wieder in den eigenen Spielrhythmus zu finden, so Pampel. „Dann wird es jeder Gegner gegen uns schwer haben und es werden zwangsläufig früher oder später weitere Punkte für uns bei rumkommen“, rundet Pampel sein Fazit ab. Die nächste Möglichkeit zu punkten hat der TSV Mimmenhausen beim Auswärtsspiel gegen den SV Schwaig.



18.12.2018

Mimmenhausen feiert einen weiteren Tie-Break Sieg daheim

 

TSV Mimmenhausen – TG Rüsselsheim 2 3:2 (25:22, 20:25, 27:29, 25:17, 15:12)

 

Zum Abschluss der Hinserie setzt der TSV Mimmenhausen ein weiteres Ausrufezeichen beim Heimspiel gegen die in der 2.Bundesliga etablierte Reserve der United Volleys Rhein-Main. Vor erneut über 500 Zuschauern zeigte das Pampel-Team eine taktisch ansprechende Leistung und ließ sich hierbei auch durch personelle Unwägbarkeiten nicht aus dem Konzept bringen.

 

TSV-Coach Pampel prophezeite seinem Team dabei bereits vor der Partie: „Wenn uns der Start in die Begegnung gelingt, wird gegen Rüsselsheim etwas möglich sein.“ Und so kam es: Die Mannschaft lieferte einen regelrechten Blitzstart ab. Im sich wiederholenden Muster machte Doru Pilihaci Druck im Aufschlag, Lukas Diwersy wehrte den Angriffsball der Gäste ab und Pampel oder Hofmann vollstreckten aus der Abwehr heraus. Nach knapp 3 Minuten Spielzeit stand es somit bereits 5:0. Ein Vorsprung, den der TSV aus einer stabilen Annahme heraus bis zur 1:0 Satzführung verteidigte. Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt dann. Rüsselsheim brachte nun regelmäßiger den eigenen Side-Out durch, konnte hierbei immer wieder über die Mitte punkten. Der durch die Verletzungen von Kasprzak und Ott bereits deutlich dezimierte Annahmeriegel des TSV Mimmenhausen hatte hingegen mit einer weiteren personellen Schwierigkeit zu kämpfen: Libero Tobias Diwersy hatte mit starken Schwindelgefühlen zu kämpfen, mühte sich jedoch noch durch den zweiten Durchgang, da kein Ersatzlibero im Kader aufgeboten war. Hofmann und Pilihaci mussten entsprechend mehr Verantwortung in der Annahme übernehmen. Kleinere Abstimmungs-schwierigkeiten zu Beginn sorgten hierbei für den ungefährdeten Satzausgleich der Gäste. Für Tobias Diwersy ging es dann Mitte des dritten Satzes jedoch definitiv nicht mehr weiter.

Mimmenhausen beantragte entsprechend beim Spielstand von 10:11 im dritten Durchgang einen außerordentlichen Wechsel: Der zuvor auf Außen stark spielende Pilihaci wurde für Thomas Wolters ausgewechselt, streifte sich aber direkt das Libero-Shirt über, um die Annahme weiter zu stabilisieren. Die Heimmannschaft wusste diesen widrigen Umständen jedoch zu trotzen und gestaltete den Satzverlauf durchweg ausgeglichen. Der einzige Schwachpunkt in diesem Durchgang waren hingegen sechs Netzfehler, die Mimmenhausen im Block unter anderem auch in der entscheidenden Spielphase produzierte. Somit ging trotz zweier Satzbälle für den TSV beim Spielstand von 24:23 und 26:25 der Satz letztlich doch an die hessischen Gäste. Mit dem Heimpublikum im Rücken ließ sich das Pampel-Team von all diesen kleinen Rückschlägen jedoch nicht verunsichern und lieferte im vierten Durchgang eine im Block- und Abwehrverbund taktisch starke Vorstellung und auch die von Doru Pilihaci hervorragend dirigierte Annahme stand. Der spätere TSV-MVP Lukas Diwersy wusste so seine Angreifer perfekt in Szene zu setzen und tat dies in beeindruckender Manier. „Er hat die Blockspieler von Rüsselsheim heute wirklich regelrecht schwindlig gespielt – eine ganz starke Vorstellung von ihm“, fasste ein zufriedener Pampel die Leistung seines Dirigenten auf dem Feld zusammen und ergänzte: „Aber vom ganzen Team waren es wir wirklich zwei einwandfreie Sätze, die wir hinten raus abgeliefert.“ Mimmenhausen gewann somit ein weiteres Tie-Break Match und sicherte sich zwei weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

 

Punkte, die Pampel rückblickend auf die Hinserie absolut zufrieden stimmt: Klar, es gibt noch viele Aspekte, die wir besser machen können und müssen“, fasst Pampel zwölf Spiele zusammen, die die Mannschaft „trotz des Verletzungspechs echt gut bewältigt hat“. Sieben von zwölf Spielen gewonnen, „das ist unter den genannten Umständen stark.“ Das Abenteuer 2. Liga ist zur Hälfte der Saisons somit ganz nach dem Geschmack aller Beteiligten beim Aufsteiger.

 



11.12.2018

+++Mimmenhausen erwischt keinen guten Tag in Grafing+++

 

TSV Grafing – TSV Mimmenhausen 3:0 (25:19, 25:22, 25:15)

 

Nach der überzeugenden Leistung in der Vorwoche gegen den alten Spitzenreiter aus Mainz, erwischte Mimmenhausen an diesem Samstag gegen den neuen Tabellenführer aus Grafing eher einen gebrauchten Tag. Zahlreiche TSV-Anhänger aus der Blackwall reisten dabei mit dem Team zur Partie beim bayrischen Spitzenteam und Vorjahresmeister. Doch außer dem TSV-Fanblock erreichte an diesem Tag kaum ein Mimmenhausener Höchstform.

 

Dabei startete das Pampel-Team zunächst vielversprechend in die Partie und lag bis zur ersten technischen Auszeit 8:6 in Führung. Ab dann zogen die Gastgeber das Spieltempo jedoch spürbar an: Druckvolle Aufschläge und ein variables Angriffsspiel, das der gut aufgelegte Grafinger Zuspieler und spätere MVP Wagner aufzog, stellten den TSV Mimmenhausen von da an vor reihenweise nicht lösbare Aufgaben. Schnell erkämpfte sich der Tabellenführer somit ein solides Punktepolster, welches sicher zur 1:0 Satzführung führte. Ein unverändertes Bild bot sich auch zu Beginn des zweiten Durchgangs. Unglaubliche sechs direkte Blockpunkte konnte der Tabellenführer bereits bis zum Spielstand von 11:6 gegen das Pampel-Team verbuchen, bei dem lediglich TSV-MVP Jonas Hofmann die Lücken im gegnerischen Feld noch zuverlässig fand. Wechsel mussten her: Pilhaci, Streibl und Michael Diwersy kamen für Wolters, Birkenberg und Lukas Diwersy in die Partie und brachten neuen Schwung in das Spiel des TSV. Über ein 11:16 bei der zweiten technischen Auszeit kämpfte sich der TSV bis auf 15:17 heran und hatte beim Spielstand von 20:21 sogar die Chance zum Ausgleich. Ausgerechnet der Stärkste an diesem Abend auf Seiten des TSV, Jonas Hofmann, setzte den Angriffsball jedoch Millimeter ins Aus. Für Mimmenhausen war das leider die vergebene Chance den Satz nochmals offen zu gestalten.

Zu stabil war über die gesamte Partie hinweg das Side-Out Spiel der Grafinger aus einer soliden Annahme heraus. Ganz im Stile einer Spitzenmannschaft sicherte sich Grafing so auch die vorentscheidende 2:0 Satzführung. Denn im dritten Durchgang sollte den Mimmenhausenern dann vor allem in der Annahme nahezu nichts mehr gelingen. Zahlreiche Asse der Grafinger demoralisierten das Pampel-Team spürbar frühzeitig im Satz, sodass TSV-Spielertrainer Pampel letztlich neidlos anerkennen musste: „Das war souveräne von Grafing“. Gleichzeitig zeigte er sich jedoch nicht zufrieden mit der Leistung des eigenen Teams. „Leider haben wir wiederum die entscheidenden Kleinigkeiten aus der Abwehr heraus, die wir gegen Mainz noch so gut gemacht haben, heute häufig schlecht ausgeführt.“, so Pampel. Gegen ein Team wie Grafing, gegen das man tendenziell weniger Abwehraktionen aufgrund deren Angriffsstärke hat, muss man die wenigen Chancen jedoch nutzen, die man bekomme. Dies wollte an diesem Abend dem Aufsteiger aus Salem nicht so recht gelingen, womit man eine klare Erkenntnis aus dem Spiel ziehen muss: Mit einer durchschnittlichen Leistung ist in dieser Liga nichts zu holen.

 

Das Pampel-Team hat jedoch nochmals eine Chance in diesem Jahr diese nicht zufriedenstellende Leistung vergessen zu machen. Am kommenden Samstag gastiert hierzu um 20 Uhr die TG Rüsselheim zum letzten Spiel des Jahres in der BZ-Halle Salem. Mit Rüsselheim bekommt man es mit einem sehr soliden Team zu tun, das in der Spielanlage dem Spiel der Mainzer durchaus ähnelt: Unspektakulär aber zumeist effektiv. Eine Spielweise, welcher der TSV Mimmenhausen nachweislich bereits in der vergangenen Heimpartie sehr gut etwas entgegensetzen konnte. Mit dem eigenen Publikum im Rücken verspricht sich TSV-Coach Pampel nicht zuletzt deshalb nochmals einen heißen Kampf: „Ich bin mir sicher, dass das Team vor eigenem Publikum beim letzten Spiel des Jahres nochmals alles reinwerfen wird und dann werden wir einfach mal schauen wofür das letztlich reicht.“



04.12.2018

Mimmenhausen landet Überraschungs-Coup gegen den Tabellenführer

 

TSV Mimmenhausen – TGM Mainz-Gonsenheim 3:2 (25:21, 22:25, 20:25, 32:30, 15:11)

 

Nervenaufreibend. Turbulent. Emotional. Unfassbar spannend. „Das Spiel hatte wirklich alles zu bieten“, zog TSV-Spielertrainer Pampel kurz und knapp sein Fazit. Seinem Team war soeben nach 126 Minuten leidenschaftlichen Kampf auf dem Spielfeld der Coup gelungen: Aufsteiger Mimmenhausen schlägt den Tabellenführer aus Mainz im Tie-Break mit 3:2.

 

Das Publikum honorierte die Leistung beider Mannschaften mit Standing Ovations, die Spieler feierten ausgelassen mit dem Fanclub, TSV-Coach Pampel zunächst noch mittendrin, zog sich dann aber zurück. Es gab noch etwas zu klären. „Ich wollte mir die – aus unserer Sicht überzogene – Rote Karte gegen meinen Spieler einmal aus Sicht der Schiedsrichter erklären lassen.“, verrät er. Ob ihm die Erklärung ausreichte, ließ er unbeantwortet. Es war eine der mitentscheidenden Szenen im an Dramatik nicht zu überbietenden, turbulenten vierten Durchgang. Aus 20:21 wurde durch die rote Karte gegen Tobias Streibl ein 20:22 bei 1:2 Sätzen für die Gäste. Das Heimteam schien geschlagen, das 1:3 nach Sätzen und somit das Aus besiegelt. Denn Mainz präsentierte sich zu diesem Zeitpunkt eines Spitzenreiters absolut würdig, stabil in Annahme und Abwehr. Doch diese Stabilität musste sich das Gästeteam um Coach Pfahlert auch erst erkämpfen.

 

Mimmenhausen dominiert Anfangsphase

 

Hochmotivierte Mimmenhausenern gehörten die ersten anderthalb Sätze. Angetrieben vom lautstarken Heimpublikum gelang dem Pampel-Team nahezu alles: „Zu Beginn haben wir das, was wir uns vorgenommen hatte, sehr gut umgesetzt.“ Allem voran war die Annahme sehr stabil, wodurch Zuspieler Lukas Diwersy seine Angreifer gekonnt in Szene setzen konnte. Bis zum Zwischenstand von 1:0 nach Sätzen und 20:18 lag Mimmenhausen konsequent in Führung – gönnte sich dann allerdings gegen Mainzer, die sich nie komplett abschütteln ließen, eine kurze Verschnaufpause im falschen Moment.

Durch vier leichtfertig abgegebene Punkte gingen die Gäste plötzlich mit 20:22 in Führung und ließen sich den Satzausgleich nicht nehmen. Eine Kostprobe für die gnadenlose Effizienz eines Zweitligaspitzenteams bekam das Publikum dann auch im dritten Durchgang zu sehen. Immer besser stellte sich Mainz auf den TSV ein, agierte reihenweise spektakulär in der Abwehr, punktete dabei aber teils unspektakulär aber unheimlich intelligent und konsequent aus einem ruhigen Zuspiel nach der Abwehr heraus. Bei Mimmenhausen begann hingegen die Annahme mehr und mehr zu wackeln und der Block erwies sich löchrig.

 

Die Kehrtwende kommt von der Bank

 

Pampel reagierte und brachte mit Doru Pilihaci für die Annahme und Tobias Streibl für den Block frische Spieler. Eine Maßnahme, die schnell fruchtete. Pilihaci pritschte Aufschlag um Aufschlag perfekt aus der Luft und mit Streibl bekam man wieder besseren Zugriff im Block- und Abwehrspiel auf die gefährlichen Außenangreifer der Mainzer zu Beginn des vierten Durchgangs. Leidenschaftlich verteidigte der TSV Mimmenhausen somit einen frühen Vorsprung im Satz gegen weiterhin solide spielende Gäste bis zur zuvor beschriebenen, turbulenten Szene in der Schlussphase. Plötzlich 20:22 für Mainz. Das Geschehen aus dem zweiten Durchgang schien sich zu wiederholen. Doch Pampel hatte noch einen Joker parat: Kolja Hüther. „Ein geiler Schachzug“, musste TGM-Coach Pfahlert nachträglich anerkennen, als Pampel Kolja Hüther zum Aufschlag beim Spielstand von 22:23 einwechselte. Der Diagonalangreifer schlug ein Ass und brachte die Annahme auch beim zweiten Aufschlag in arge Bedrängnis. Pampel blockte den Notangriff von Jonas Reinhardt zum 24:23. „Der TSV ist wieder da!“, hallte es von den Zuschauerrängen. Vier Satzbälle hatte er, vier Matchbälle wehrte er teils hochdramatisch ab. Dann war das 32:30 perfekt.

 

Euphorisiert und angetrieben von der nach wie vor hitzigen Stimmung auf den Rängen war Mimmenhausen im Tie-Break nun durchgehend am Drücker. Angeführt vom späteren MVP Jonas Hofmann brachte man das junge Mainzer Team mehr und mehr ins Wanken. Die Souveränität war verloren gegangen. Mimmenhausen war die Sensation nicht mehr zu nehmen.



27.11.2018

+++Comebacksieg im Aufsteigerduell+++

 

Blue Volleys Gotha – TSV Mimmenhausen 2:3 (28:26, 25:20, 15:25, 18:25, 11:15)

 

Es ist 4 Uhr am frühen Sonntagmorgen, als der Reisebus des TSV Mimmenhausen vor die heimische BZ-Halle vorfährt. Aus dem Bus steigen verschlafene Spieler. Viel gesprochen wird nicht mehr. Grüppchenweise verteilen Sie sich auf die vor der Halle geparkten Autos und treten schnellstmöglich den Weg gen heimisches Bett an. Doch wer will es Ihnen verheißen: Insgesamt 13h Busfahrt und knapp über zwei Stunden Spielzeit lagen hinter dem Pampel-Team. Ein Aufwand der sich letztlich jedoch auszahlte: Im Aufsteigerduell der Drittligameister beim thüringischen Kontrahenten der Blue Volleys Gotha setzte man sich in einem echten Volleyballkrimi letztlich verdient mit 3:2 durch.

 

Alles andere als einfach machte es der Gastgeber dem Pampel-Team dabei jedoch zu Beginn der Partie. Anders als in den beiden Heimspielen zuvor startete Mimmenhausen gut in die Partie und lag bis Mitte des Durchgangs konstant in Führung. Gotha ließ sich jedoch nicht ernsthaft abschütteln. Die Annahme stand bei den Gastgebern und das Angriffsspiel zeigte sich variabel. So entwickelte sich ein echtes Kopf-an-Kopf Rennen im ersten Satz mit dem letztlich unglücklicheren Ende für die Gäste vom Bodensee. „Es waren ausschließlich ein bis zwei Situationen, bei denen wir etwas unpräzise in unserem eigenen Spiel waren und dann im Angriff etwas zu ungeduldig wurden, ansonsten war der Satz echt in Ordnung.“, analysierte TSV-Coach den frühen Satzrückstand.

 

Spielentscheidender Knackpunkt im zweiten Durchgang

 

Eins wurde aber allemal direkt deutlich: Die Gastgeber aus Gotha sind an diesem Abend der erwartet hochmotivierte Gegner, der sofern der eigene Spielrhythmus gefunden wird, jedem Gegner weh tun kann. Eine Kostprobe hiervon bekam der TSV Mimmenhausen zu Beginn des zweiten Durchgangs dann direkt auch zu spüren. Mit dem Schwung des knappen Satzgewinns im Rücken zogen die Blue Volleys Gotha früh bis auf 14:3 davon. Mimmenhausen wirkte in dieser Phase konsterniert: Erst fand man keine Mittel im Angriff, wurde dabei immer ungeduldiger und fehleranfälliger und dann fing auch noch an die Annahme zu wackeln. Bei Gotha funktionierte hingegen weiterhin alles im Angriff. Der Satz schien früh entschieden. TSV-Coach Pampel reagierte personell, brachte trotz guter Leistung von Doru Pilihaci auf Außen Thomas Wolters ins Spiel und bewies damit letztlich ein goldenes Händchen. Wolters wusste es mit seinen Aufschlägen, die bis dato stabile Gothaer Annahme kontinuierlich vor Probleme zu stellen. Eine vermeintliche Kleinigkeit mit großer Signalwirkung für das gesamte Spiel des TSV Mimmenhausen: Das Angriffsspiel der Gastgeber reduzierte sich somit mehr und mehr auf die Hauptangreifer, die Block- und Feldabwehr des TSV Mimmenhausen fand erstmals Zugriff auf die Partie und auch alle weiteren TSV- Spieler schlugen nun befreiter auf, wodurch die Aufschlagseffizienz deutlich anstieg. Punkt um Punkt verkürzten die Gäste somit den Rückstand und sorgten mit starken

Abwehraktionen und geduldigem Angriffsspiel ein ums andere Mal für ansehnliche Breakpunkte. Der Rückstand für einen Satzausgleich war aufgrund der Anfangsphase des Satzes zwar zu groß, wodurch Gotha mit 2:0 in Führung ging – das Momentum im Spiel war aber eindeutig zugunsten der Gäste gekippt.

 

Der Erfolgsfaktor: Mannschaftliche Geschlossenheit und die Angriffserfahrung von Christian Pampel

 

Mimmenhausen gab diesen moralischen Vorteil ab diesem Zeitpunkt nicht mehr aus der Hand: TSV-Libero Tobias Diwersy wusste es immer besser die Annahme und Feldabwehr der Gäste zu organisieren und zeigte selbst eine sehr stabile Leistung. Kein Angriff oder Block der Thüringer fand so den Weg auf den Boden der Spielfeldhälfte des TSV Mimmenhausen bevor ein Spieler des Pampel-Teams ihn berührte. Den Gastgebern gingen mehr und mehr die Ideen aus – kein Wechsel zeigte Wirkung, und keine weitere Angriffsvariation überraschte die Gäste. Mimmenhausen spielte unbeirrt das eigenen Spiel mit einer starken mannschaftlichen Geschlossenheit weiter, stabilisierte mit einem Wechsel auf der Mitteposition darüber hinaus nochmals den Block und punktete reihenweise aus der Abwehr heraus durch geduldiges Angriffsspiel – allen voran über Christian Pampel. Deutlich gingen somit die Sätze drei und vier an das Pampel-Team (25:15, 25:19).

 

Auch im entscheidenden Tie-Break konnte sich der Meister der Dritten Liga Ost aus der vergangenen Saison nur kurzfristig nochmals aufbäumen: Der US-amerikanische Diagonalspieler Poole der Gothaer fand zu Beginn des Durchgangs noch vermehrt die wenigen Lücken auf dem Spielfeld der Gäste, wodurch die Thüringer knapp in Führung lagen. Als jedoch auch er begann Fehler zu machen, darüber hinaus die Abstimmung bei einem abgewehrten Ball der Gothaer komplett fehlte, sodass dieser einfach zu Boden fiel und der spätere verdiente TSV-MVP Pampel direkt noch ein Ass hinterher servierte, war auch dieser Widerstand vollends gebrochen. Mimmenhausen gewann 3:2.

 

„Das war ein hartes Stück Arbeit. Letztlich haben wir aber meiner Meinung nach verdient gewonnen, weil wir das Spiel etabliert haben, das uns stark macht.“, zog ein erschöpfter Pampel sein Spielfazit. Mit zwei wichtigen Punkten im Kampf gegen den Abstieg im Gepäck trat der TSV Mimmenhausen also die Heimreise von der weitesten Auswärtsfahrt der Saison an. „Wir haben einen komfortablen Reisebus, da können wir gute Mannschaftsleistung wie diese schon noch ein wenig gemeinsam feiern, bevor wir uns dann nächste Woche mit vollem Fokus auf das Duell mit dem Tabellenführer vorbereiten.“, gibt TSV-Schlüsselspieler Wolters dabei noch abschließend einen kurzen Einblick über den Zeitvertreib des Teams auf langen Auswärtsfahrten preis.

 

Dem Heimspiel gegen den Spitzenreiter aus Mainz blickt Pampel nun auf alle Fälle entspannt entgegen: „Wir sind weiter absolut im Soll, wodurch wir uns auf eine Partie vor eigenem Publikum gegen den Spitzenreiter sogar freuen können – zu verlieren hat nämlich eigentlich nur Mainz etwas.“



20.11.2018

+++Mit gemischten Gefühlen aus dem Doppelspieltag+++

 

TSV Mimmenhausen – Volley Youngstars Friedrichshafen 3:1 (23:25, 25:18, 25:13, 25:16)

 

TSV Mimmenhausen – FT Freiburg 1:3 (18:25, 25:21, 23:25, 21:25)

 

Es war ein Wochenende mit Licht und Schatten für den TSV Mimmenhausen: Der Freude über den Pflichtsieg gegen das Nachwuchsteam vom Seenachbar aus Friedrichshafen folgte 24h später die Ernüchterung über eine vermeidbare Niederlage gegen den FT Freiburg.

 

Waren es noch effektive Aufschläge und eine ab dem zweiten Durchgang stabile Annahme im Spiel gegen die Youngstars, die zum letztlich souveränen Erfolg führten, bereiteten TSV-Spielertrainer Pampel vor allem die vermeidbaren Leichtsinnsfehler im Spiel gegen den südbadischen Kontrahenten aus Freiburg nach der Partie Sorgen. „Fast immer, wenn wir ein Break geschafft haben, haben wir den nächsten Punkt regelmäßig mit einem viel zu einfachen Fehler hergeschenkt“, ärgerte er sich. Ein Resultat von fehlender Konzentration. Schwer zu beantworten, ob dies an den etwas müden Beinen vom Spiel aus dem Vortag lag oder an mangelnder Abstimmung aufgrund der aktuellen Kadersituation mit zwei verletzten Stammkräften auf der Außenannahmeposition liegt. Eins muss man dem Team aus Mimmenhausen jedoch zugutehalten: Aufgegeben haben sie sich trotz der immer wieder demoralisierenden, einfachen Fehlern und mehreren nicht immer nachvollziehbaren Entscheidungen des Schiedsgerichts nie. So kämpfte sich der TSV Mimmenhausen nach verkorksten erstem Durchgang ab dem zweiten Durchgang in die Partie und glich zunächst zum 1:1 Satzausgleich aus. Auch in der Folge hielt der TSV Mimmenhausen gut gegen hochmotiviert und taktisch gut eingestellte Team aus Freiburg mit.

Mehr aber eben aufgrund der immer wieder eingestreuten Fehler an diesem Abend auch nicht. So kam es nach knapp zwei Stunden Spielzeit wie es kommen musste: Die Gastgeber mussten ernüchtert zuschauen, wie sich der FT Freiburg über die geglückte Revanche für das Pokalaus zu Beginn der Saison freute. Doch es war nicht alles Schatten an diesem Samstagabend auf Seiten der Blau-Gelben. TSV-Rückkehrer Thomas Wolters konnte sich nach der Partie mit seiner Leistung in seinem Heimspielcomeback zufrieden zeigen. Der 26-Jährige, der das Angriffsspiels des TSV von der Verbandsliga bis in die 3. Liga vor einem Jahr geprägt hat und dann studienbedingt aussetzen musste, hat sich wie selbstverständlich bereit erklärt, den verletzten Kasprzak zu vertreten, der diese Woche an der Schulter operiert wird und somit wohl für fünf Monate ausfallen wird. Mit Wolters soll die Lücke auf der Außenannahme geschlossen werden, der Block verstärkt werden und der TSV-Angriff abwechslungsreicher gestaltet werden. Das Südbaden-Derby gegen Freiburg kam dafür jedoch noch zu früh.

 

Die nächste Chance zu wichtigen Punkten gegen den Abstieg für Wolters und Co. lässt jedoch nicht lange auf sich warten. Bereits am kommenden Samstag reist der TSV Mimmenhausen zur Auswärtspartie bei den Blue Volleys Gotha. Die Thüringer, die sich ebenfalls als Aufsteiger in der 2. Bundesliga beweisen müssen, erweisen sich hier bis dato als wahre Wundertüte. Einem Punktgewinn gegen den Tabellenführer aus Grafing stehen hier Punktverluste gegen das Nachwuchsteam aus Friedrichshafen gegenüber. Für TSV-Coach Pampel alles zweitrangig: „Wichtig ist jetzt unter der Woche gut zu trainieren, wieder mehr Konstanz in unser Spiel zu bringen, um so dem Gegner wieder mehr unser Spiel aufzuzwingen. Dann ist in Gotha alles möglich.“, wagt Pampel einen Ausblick.



13.11.2018

+++Mimmenhausen mit Niederlage gegen Titelaspirant+++

 

HEITEC Volleys Eltmann – TSV Mimmenhausen 3:0 (25:23, 25:21, 25:13)

 

Es war eine aufgrund der aktuellen Verletzungssorgen erwartbare, aber in dieser Deutlichkeit vermeidbare Niederlage für den Aufsteiger aus Mimmenhausen. Nach dem Pokalkracher gegen Herrsching erreichte das Pampel-Team die Information, dass Michael Kasprzak sich einer Schulter-OP unterziehen muss und für den Rest der Saison ausfallen wird. Nach Lukas Ott, der erst zu Beginn der Rückrunde voraussichtlich wieder in das Spielgeschehen eingreifen kann, ist dies somit der zweite schwerwiegende Ausfall auf der Außenannahmeposition. Kurzerhand wurden deshalb Teammanager Christof Kraußer und Vorstand Klaus Diwersy nochmals aktiv und sorgten mit der Rückholaktion von Thomas Wolters als Backup für die Außenannahme für ein Comeback eines festen Bestandteils der Erfolgsgeschichte des Vereins. Thomas Wolters begleitete das Team von der Verbandsliga bis in die 3. Liga Süd und pausierte lediglich im vergangenen Aufstiegsjahr studienbedingt.

 

Wenngleich man in Wolters einen mittelfristig adäquaten Ersatz für Kasprzak und Ott gefunden hat, kam ein Starting-Six Einsatz gegen Eltmann für ihn noch zu früh. Entsprechend begann das Pampel-Team mit dem gelernten Diagonalspieler Kolja Hüther auf der Außenannahmeposition und fand hierbei zunächst sehr gut in die Partie. Mit guten, druckvollen Aufschlägen zu Beginn der Partie brachte man den ambitionierten Gastgeber aus Eltmann regelmäßig in der Annahme in Schwierigkeiten. Bis zur zweiten technischen Auszeit erspielte man sich somit ein 16:11 Vorsprung. Leider war dem neu formierten Team

des TSV dann die fehlende Feinabstimmung noch anzumerken: Einige vermeidbare Fehler in Annahme und Angriff ließen die unterfränkischen Gastgeber ins Spiel kommen und Punkt um Punkt aufholen und sah sich beim Zwischenstand von 18:21 plötzlich im Hintertreffen. Wenngleich sich der TSV nach dieser kurzen Schwächephase wieder fing, konnte man den Satzverlust nicht mehr vermeiden. Ein ähnliches Bild auch im zweiten Durchgang: Erneut begann der TSV Mimmenhausen stark und unbeirrt vom vorangegangenen Satzverlust, lag bereits mit 8:4 zur ersten technischen Auszeit in Front, bevor sich eine Fehlerkette in das Spiel des Aufsteigers einschlich. Aus 8:4 wurde somit ein 8:11 Rückstand, welcher nicht mehr egalisiert werden konnte. Mit einem vermeidbaren 0:2 Satzrückstand trotz Spiel auf Augenhöhe mit dem Vorjahresdritten ging man entsprechend in die 10-Minuten Pause. Nach dieser Unterbrechung schien es dann jedoch als hätte der TSV Mimmenhausen seinen Spielrhythmus komplett verloren. Der Aufschlag war fehlerhaft, die Annahme wankte und im Angriff schlichen sich ebenfalls einige vermeidbaren Fehler ein. Entsprechend deutlich ging dieser Satz und somit die Partie verloren. TSV-Coach Pampel wusste nach der Partie das Spielgeschehen treffend zusammenzufassen: „Wir haben gut angefangen und schlecht aufgehört.“

 

Unabhängig davon gilt es die positiven Aspekte des neu formierten Teams nun unterhalb der Woche weiter zu schärfen. Mit jedem gespielten Ball wird sich dabei die Abstimmung verbessern und somit die Konstanz ins Spiel des Aufsteigers kommen. Dies soll dann bereits beim Doppelheimspielwochenende kommende Woche mit einer Partie am Freitagabend um 20 Uhr gegen die Youngstars Friedrichshafen sowie am Samstagabend um 20 Uhr bei der Partie gegen FT Freiburg, die man im Pokal noch deutlich schlagen konnte, für Punkte reichen.

 



05.11.2018

+++ Favoritensieg im Pokalkracher +++

 

TSV Mimmenhausen – WWK Volleys Herrsching 0:3 (13:25, 11:25, 18:25)

 

„Geiler Gegner, geile Fans, geiles Spiel.“, hieß nach der Partie anerkennend aus Reihen des Erstligisten. 1069 Zuschauer in der BZ Halle machten das einzigartige Pokalduell zu einem unvergleichlichen Spektakel mit durchweg atemberaubender Atmosphäre. Nur bei den Spielern des TSV Mimmenhausen wollte es nicht ganz so wie erhofft laufen. „Ein paar mehr Punkte pro Satz hatten wir uns schon vorgenommen, aber dafür waren wir phasenweise einfach zu nervös und haben Fehler gemacht, die wir normalerweise nicht machen.“, resümierte TSV-Coach Pampel die Begegnung.

 

Sportlich betrachtet hatte er Recht: Es waren viele Annahmefehler und ebenso eine Vielzahl von Aufschlagfehlern auf Seiten des TSV Mimmenhausen, die für klare Verhältnisse zugunsten des Erstligisten auf dem Feld sorgten. Nichtsdestotrotz – sofern die Annahme stand – war zu sehen, dass man im Ballwechsel mit den Profis vom Ammersee mithalten konnte. Gleich zu Beginn der Partie konnte der TSV Mimmenhausen hierdurch Herrsching überraschen und ging mit 4:2 in Führung. Ab dann zog der Erstligist aber vor allem im Aufschlag deutlich an und zog Ass um Ass erbarmungslos davon. Ein Bild, dass sich auch im zweiten Durchgang nicht ändern sollte. Keine echte Lösung fand man gegen die teils wuchtigen, teils platzierten Sprungaufschläge der WWK Volleys Herrsching. Im Schnelldurchlauf war somit auch dieser Durchgang entschieden. Die darauffolgende 10-Minuten Pause tat dem Gastgeber in diesem Moment gut – denn bis dahin konnte man das vorhandene Potenzial nur sehr spärlich abrufen. Mit neuem Schwung startete man hiermit in den dritten Durchgang und verbuchte beim Zwischenstand von 4:3 die zweite Führung des Abends. Erneut währte diese jedoch nur sehr kurz, wenngleich man bis zum 6:8 bei der ersten technischen Auszeit noch mithalten konnte. Die darauffolgenden 5 Assen in Folge von Herrschings Zuspieler Tille brachten dann jedoch die Vorentscheidung.   

Der TSV Mimmenhausen ließ sich aber in diesem Durchgang von dieser Serie nicht unterkriegen und hielt ab dann gut dagegen. Hierdurch entwickelten sich einige tolle Ballwechsel, die der Gastgeber für sich entscheiden konnte. Getragen durch die durchweg fantastische Unterstützung von den Zuschauerrängen durch die Black Wall hielt man nun auch bis zum Ende des Durchgangs den eigenen Sideout bei Aufschlag der Herrschinger deutlich besser. Wenngleich der Vorsprung der WWK Volleys bereits zu groß war, um den Satz nochmals ernsthaft offen zu gestalten, erreichte man zumindest in diesem Durchgang die angestrebte Punktzahl. „Die gezeigte Leistung hinten raus war in Ordnung – schade, dass wir das nicht in den Sätzen zuvor abrufen konnten.“, rundete TSV-Spielertrainer Pampel sein Fazit zum Spiel ab.

 

Aber trotzdem: Nach der Partie sah man nur kurz enttäuschte Gesichter beim TSV. Letztlich war es für alle Spieler ein echtes Erlebnis gegen Nationalspieler anzutreten und die Atmosphäre beim Provinzverein aus Salem echte Werbung für den Volleyballsport. Wichtig wird nun jedoch sein, den Fokus nach diesem Saisonhighlight zurück auf den Ligaalltag in der 2.Bundesliga zu legen. Bereits kommenden Samstag steht hier eine schwierige Auswärtspartie beim Vorjahresdritten und Aufstiegsaspiranten HEITEC Volleys Eltmann an, die sich unter der Woche nochmals mit einem amerikanischen Diagonalspieler verstärkt haben. Wenngleich man sich hier wieder deutlich stärker auf Augenhöhe mit dem Gegner bewegen wird, bedarf es auch hier einer außerordentlich guten Leistung um sich weitere Punkte für den Klassenerhalt zu sichern. Zuversichtlich hierfür stimmt TSV-Coach Pampel für diese Aufgabe aber bereits eine Sache: „So nervös wie gegen Herrsching werden wir dort ziemlich sicher nicht sein.“

 

TSV: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Lukas Diwersy, Michael Diwersy, Tobias Diwersy, Jonas Hoffmann, Kolja Hüther, Michael Kasprzak, Lukas Ott, Christian Pampel, Julius Schrempp, Tobias Streibl, Doru Pilihaci



22.10.2018

 Mimmenhausen gewinnt Baden-Derby knapp

 

TSV Mimmenhausen – SSC Karlsruhe 3:2  (25:23, 27:29, 23:25, 25:17, 15:9)

 

Es war das erwartet heiß umkämpfte Spiel zwischen den badischen Konkurrenten – doch nach 127 Minuten Spielzeit behielt der TSV Mimmenhausen gegen die nordbadischen Gäste vor 575 Zuschauern knapp die Oberhand. 

 

Schon der erste Ballwechsel des Abends war dabei ein Vorgeschmack für den hochklassigen Schlagabtausch, der folgen sollte: Nach zahlreichen erfolgreichen Block- und Abwehraktionen auf beiden Seiten verbuchte der TSV Mimmenhausen den ersten Punkt der Partie erst mit der fünften, eigenen Angriffsaktion. Beflügelt durch diesen Auftakt erwischte das Pampel-Team auch den besseren Start. Bis zum Spielstand von 11:7 hatte die Heimmannschaft das Spiel komplett unter Kontrolle. Die Gäste fanden dann jedoch durch eine starke Aufschlagserie von SSC-Diagonalspieler Benjamin Loritz bis zum 11:12 Zwischenstand ihren Spielrhythmus. Von nun an entwickelte sich über drei Sätze hinweg eine Partie komplett auf Augenhöhe: Kaum vermeidbare Eigenfehler und stabiles Side-Out Spiel auf beiden Seiten ließen kaum Chancen für Breaks zu. Die Folge: Satz eins bis drei wurden allesamt mit nur zwei Punkten Unterschied entschieden. Während im ersten Durchgang hierbei der TSV noch die Nase vorne hatte, ging aus Satz zwei und drei der SSC Karlsruhe als Sieger hervor.

 

„Ärgerlich war, dass wir im zweiten Durchgang keinen unserer drei eigenen Satzbälle zur 2:0 Satzführung nutzen konnten“, so TSV-Coach Pampel nach der Partie.

 

Der Verlust des dritten Durchgangs ging trotz des knappen Ergebnisses für Pampel jedoch in Ordnung: „In diesem Durchgang hat es Karlsruhe wirklich sehr gut gemacht. Wir haben zwar auch weiterhin gut gespielt, mussten aber kontinuierlich einem kleinen Rückstand hinterherrennen,

 

den wir gegen konstante Karlsruher zu keiner Phase des Satzes ernsthaft drehen konnten.“, so Pampel.

 

Etwas erschöpft durch die wirklich hochklassige Konzentrationsleistung auf beiden Seiten in den ersten drei Sätzen gönnten sich die Gäste im vierten Durchgang dann jedoch eine Verschnaufpause, die der TSV Mimmenhausen – angetrieben durch den nun nochmals Vollgas gebenden Fan-Club Black Wall – gnadenlos ausnutzte. Der Aufschlag des Heimteams zeigte nun wieder deutlich mehr Wirkung und brachte die Angreifer der Gäste in teils unlösbare Angriffssituationen. Nachdem der Vorsprung des TSV früh im Satz nahezu uneinholbar erschien, reagierte Gäste-Coach Bräuer und wechselte nahezu das komplette Team im Verlauf des Satzes aus, um seinen Stammkräften eine kurze Verschnaufpause vor dem anstehenden Tie-Break zu geben. Dies ließ die Heimmannschaft jedoch unbeeindruckt: Der TSV Mimmenhausen blieb über die Satzpause hinweg komplett im Rhythmus, stand stabil in Block und Abwehr und machte weiter mächtig Druck im Aufschlag. Letztlich ließ somit eine 4:0 Führung im alles entscheidenden fünften Durchgang früh die letzte Hoffnung der Gäste im Keim ersticken. Der zweite Heimsieg war dem Pampel-Team nicht mehr zu nehmen.

 

Mit dem mittlerweile dritten Sieg in Folge verbesserte sich der TSV Mimmenhausen in einer sehr ausgeglichenen Liga auf den achten Tabellenplatz und stellte somit den Kontakt zum soliden Mittelfeld der Liga her. Vier Punkte beträgt dabei mittlerweile auch der Vorsprung auf die Abstiegsränge. „Wir liegen aktuell im Soll – vielmehr aber auch noch nicht.“, wagt Pampel eine Zwischenbilanz vor der nun anstehenden drei-wöchigen Spielpause in der 2. Bundesliga. Kein Grund jedoch die Beine hochzulegen: Für den TSV steht bereits in zwei Wochen das absolute Saisonhighlight mit dem DVV-Pokalachtelfinale gegen die WWK Volleys Herrsching an. Am 03.11. gastiert der Erstligist um 20 Uhr in der BZ-Halle Salem, wobei aufgrund des zu erwartenden erhöhten Fanaufkommens eine frühzeitige Anreise empfohlen wird.  



15.10.2018

 Mimmenhausen kommt auch auswärts in Fahrt

 

AlpenVolleys Haching II – TSV Mimmenhausen  2:3  (25:18, 29:31, 19:25, 25:20, 10:15)

 

In einem abwechslungsreichen, spannenden Spiel setzte der TSV Mimmenhausen den positiven Trend der vergangenen Wochen aus der Liga und dem Pokal fort: Mit einem knappen Sieg gegen die mit ausländischen Profis gespickte Reserve der AlpenVolleys aus Haching sicherte sich das Pampel-Team die ersten Auswärtspunkte in der 2. Bundesliga.

 

Dabei taten sich die Gäste aus Salem zu Beginn der Partie noch schwer. Die Gastgeber aus Haching legten in heimischer Halle einen fulminanten Start hin, brachten die Mimmenhausener Annahme mit starken Sprungaufschlägen ein ums andere Mal in Verlegenheit und ließen selber kaum Breaks zu. „Zu Beginn der Partie gelang Haching alles. Wäre das so weiter gegangen, hätten wir vermutlich keine Chance gehabt.“, resümiert TSV-Coach Pampel. Dem war jedoch nicht so: Im zweiten Durchgang fand der Aufsteiger aus Salem über gelungene Abwehraktionen mehr und mehr in den eigenen Spielrhythmus, während sich bei den Hachingern durch den steigenden Gegendruck nun auch der ein oder andere Fehler im Aufschlag und Angriff einschlich. Keines der Teams konnte sich jedoch entscheidend absetzen. In einer dramatischen Satzverlängerung mit wechselnden Satzbällen behielt der TSV Mimmenhausen dann jedoch die Nerven und sicherte sich den wichtigen Satzausgleich. Dies war ein vorentscheidender Knackpunkt für die Partie: In der Folge trat der TSV Mimmenhausen selbstsicherer auf und konnte sich durch eine Aufschlagserie von Tobias Streibl im dritten Satz frühzeitig von 7:7 bis auf 13:7 absetzen. Diesen Vorsprung ließ man sich auch nicht mehr nehmen und ging 2:1 in Führung. Der vierte Durchgang war dann hingegen ein Spiegelbild des dritten Durchgangs im umgekehrten Sinn: Eine frühe Aufschlagserie von Haching-Kapitän Roy Friedrich sorgte für einen Sieben-Punkte-Vorsprung, der nur noch sporadisch durch den TSV Mimmenhausen verkürzt werden konnte.  

 

„In dieser Phase des Spiels haben wir uns gefühlt eine kurze Verschnaufpause nach dem kräftezehrenden Comeback gegen die athletischen Gastgeber gegönnt“, gesteht Spielertrainer Pampel und nimmt sich dabei selbst nicht aus. Somit musste die Entscheidung im Tie-Break fallen – welcher sich sehr abwechslungsreich gestalten sollte. Der TSV erwischte den besseren Start und ging schnell mit 3:1 in Führung. Diese wurde recht leichtfertig durch vermeidbare Eigenfehler bis zu einem 3:6 Rückstand verspielt, bevor der an diesem Tag gut aufgelegte Jonas Hofmann auf Seiten des TSV das Blatt mit einer Aufschlagserie wieder direkt wendete – 8:6 für Mimmenhausen zum Seitenwechsel. Den Schwung durch die postwendende Antwort auf den Rückstand nahm das Pampel-Team mit auf die andere Spielfeldhälfte und bestimmte ab nun das Spielgeschehen im entscheidenden Durchgang. Der Sieg und somit zwei Punkte waren dem TSV Mimmenhausen nun nicht mehr zu nehmen.

 

Durch die ersten Auswärtspunkte verbesserte sich das Pampel-Team tabellarisch nicht, hielt in einer sehr ausgeglichenen 2. Bundesliga aber alle Konkurrenten zunächst auf Distanz. Am kommenden Samstag kommt es nun in der heimischen BZ-Halle Salem um 20 Uhr zu einem Duell mit dem Tabellennachbarn vom SSC Karlsruhe. Erst vor Wochenfrist konnte man das Team aus Karlsruhe im Pokalhalbfinale 3:0 auswärts schlagen. Ein Schein, der jedoch trügt: „Karlsruhe hat ein starkes Team und sie werden ihre Schlüsse aus der Partie vergangene Woche ziehen – da bin ich mir sicher.“, warnt Pampel vor dem anstehenden Match. Es kann entsprechend eine erneut spannende Partie erwartet werden, bei der der TSV Mimmenhausen den Abstand zum Tabellennachbarn möglichst vergrößern möchte. „Entscheidend hierfür werden jedoch Kleinigkeiten sein. Mit Sicherheit hilft uns da die Unterstützung in der eigenen Halle“, schließt Spielertrainer Pampel seinen Ausblick ab.

 

TSV: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Lukas Diwersy, Michael Diwersy, Tobias Diwersy, Jonas Hoffmann, Kolja Hüther, Michael Kasprzak, Lukas Ott, Christian Pampel, Julius Schrempp, Tobias Streibl, Doru Pilihaci



01.10.2018

+++Mimmenhausen mit erstem Dreier+++

 

TSV Mimmenhausen - #RotesRudel Fellbach  3:0  (25:21, 25:21, 25:22)

 

Die gezielten Trainingsreize unter der Woche durch Coach Pampel zeigten prompt ihre Wirkung: Glatt und mit einem letztlich souveränen Auftritt sichert sich der TSV Mimmenhausen im Baden-Württemberg-Duell die ersten Punkte in der 2. Bundesliga.

 

„Ich nehme lieber das Risiko in Kauf, bei druckvollen Aufschlägen den ein oder anderen Aufschlagfehler zu produzieren, als dass wir solche Einwürfe, wie gegen Schwaig ab dem zweiten Durchgang über das Netz werfen und dem Gegner somit die Möglichkeit geben seinen Spielrhythmus zu finden.“, gab TSV-Coach Pampel die Marschrichtung für die Woche vor. Denn Aufschlag und phasenweise Annahme waren es in den ersten beiden Partien noch, die nach stets starkem Beginn zu inkonstant für einen Punktgewinn gegen die Top-Teams aus Hammelburg und Schwaig waren. Entsprechend legte der TSV-Spielertrainer ein besonderes Augenmerk in der Trainingsarbeit unter der Woche auf diese Spielelemente. Mit Erfolg: Vor allem im Aufschlag präsentierte sich der TSV Mimmenhausen in der Sonntagnachmittags-partie durchgehend druckvoll, zwang die Gäste aus Fellbach somit zu durchsichtigeren Zuspielen des guten Fellbacher Zuspielers und war dabei taktisch gut eingestellt auf die bevorzugten Angriffsrichtungen der Fellbacher Angreifer. „Wir haben die taktischen Vorgaben wirklich gut umgesetzt und der Matchplan ging diesmal auch sehr gut auf.“, resümierte Pampel die Partie. Für die Zuschauer barg dieser Matchplan den Vorteil, dass das Heimteam an nahezu allen Bällen im Block oder Abwehr dran war, viele dieser Aktionen auch erfolgreich gestalten konnte und somit lange Ballwechsel häufig für sich entscheiden konnte. Dabei lag eines der Erfolgsrezepte auch darin, dass der TSV Mimmenhausen nach gewonnenem ersten Durchgang dieses Mal im zweiten Durchgang nicht lockerließ. In beiden Durchgängen setzte

sich das Heimteam aus Salem stets frühzeitig im Satz ab und ließ das #RoteRudel Fellbach zu keiner Phase gefährlich herankommen. Erst im dritten Durchgang wussten die schwäbischen Gäste dem TSV Mimmenhausen ernsthaft Paroli zu bieten. „Hier haben wir erstmals in der Partie ein paar vermeidbare Fehler im Angriff und auch im Aufschlag gemacht, was in Ordnung ist. Wir wollen das Risiko ja gehen!“, so Pampel. Fehler, die Fellbach stärker werden ließen, wobei sich der TSV Mimmenhausen bis zum Zwischenstand von 19:20 stets in Schlagdistanz hielt. Dann war es in der entscheidenden Phase wiederum der Aufschlag, der den dieses Mal positiven Unterschied zugunsten des TSV ausmachte. Mit einer Aufschlagserie sorgte Spielertrainer Christian Pampel selbst für die Wende im Durchgang und die vorentscheidende 22:20-Führung, die sich das Heimteam angetrieben von erneut über 400 Zuschauern und dem lautstarken Fan-Club "Black Wall" nicht mehr nehmen ließ. Mit einem glatten 3:0 blieben die Punkte in Südbaden.

 

Mit den ersten drei Punkten der Zweitligageschichte des TSV Mimmenhausen im Gepäck geht es nun am kommenden Wochenende im Regionalpokal gegen den Ligakonkurrenten SSC Karlsruhe weiter. Sollte man das Duell gegen die Nordbadener sogar gewinnen und anschließend im Finale gegen den Gewinner aus dem anderen Halbfinale zwischen der TSG Heidelberg-Rohrbach und dem #RotenRudel Fellbach ebenfalls die Oberhand behalten, könnte sich der TSV Mimmenhausen erstmals für das DVV-Pokalachtelfinale gegen den Erstligisten WWK Volleys Herrsching qualifizieren. Alles nicht so wichtig für TSV-Coach Pampel: „Der Fokus im Pokal liegt für uns allem voran darauf, weiter in den Spielrhythmus zu finden, taktische Vorgaben in Spielsituationen zu erproben und dann schauen wir mal, wie weit wir damit kommen“. Wichtig sei es dann vor allem am 14.10. im Ligabetrieb bei der Auswärtspartie bei den AlpenVolleys Haching nachzulegen und erstmals auch auswärts zu punkten.



24.09.2018

TSV Mimmenhausen mit vermeidbarer Niederlage bei Heimspielpremiere

 

TSV Mimmenhausen – SV Schwaig 1:3  (25:16, 22:25, 25:17, 24:26)

 

Nach einem 103-minütigen Kampf schlich das Pampel-Team geknickt vom Feld. Erneut hielt man nicht nur gut mit, sondern befand sich phasenweise absolut auf Augenhöhe mit einem der Top-Teams der Liga, erneut war man nah dran am Punktgewinn – gereicht hat es aber wieder nicht.

 

Dabei begann die Premiere in der zweithöchsten Spielklasse absolut vielversprechend. Von der beeindruckenden Kulisse von 511 Zuschauern und der lautstarken Atmosphäre durch den TSV-Fanclub Black Wall zeigten sich die Gäste aus Schwaig zu Beginn beeindruckt. Der TSV Mimmenhausen ließ sich von dieser Stimmung hingegen direkt mitreißen. Druckvolle Aufschläge des Pampel-Teams stellten den Annahmeriegel des Vize-Meisters der vergangenen Saison stets vor schwierige teils unlösbare Angriffssituationen. Folgerichtig gewann der TSV Mimmenhausen in der Höhe auch verdient mit 25:16 den ersten Durchgang. Diesen Schwung nahm das Team auch direkt mit in den zweiten Satz. Bis zur Hälfte des Durchgangs und einer 13:10 Führung dominierte der TSV Mimmenhausen das Spielgeschehen.

 

Doch dann kam der Bruch im Spiel der Gastgeber. Schwierigkeiten in der Annahme und vermeidbare Angriffsfehler machten die fränkischen Gäste stark, der Druck im Aufschlag des TSV Mimmenhausen ließ parallel gravierend nach. Der SV Schwaig, der mittlerweile auch die Lizenz für seine ausländischen Spieler im Kader erhalten hat und somit erstmals in Top-Formation antreten konnte, fand hierdurch mehr und mehr den eigenen Spielrhythmus und stellte in der Folge unter Beweis, warum das Team zu den Spitzenteams in der Liga zu zählen ist. Nachdem das Team von Coach Milan Maric den zweiten Satz somit noch drehen konnte,

 

 

entschieden die Gäste auch den dritten Durchgang deutlich und verdient für sich. Dem Pampel-Team blieb gegen ein starkes Team aus Schwaig somit nur noch eine Möglichkeit: Über Kampf zurück ins Spiel finden. Diese Herausforderung nahm der TSV Mimmenhausen auch an. Wenngleich die Gastgeber stets wesentlich mehr Mühe hatten als der SV Schwaig den eigenen Side-Out zu halten, gestaltete das Pampel-Team den Durchgang ausgeglichen und offen. Vorentscheidend zu Ungunsten der Gastgeber war dann letztlich jedoch die Abgeklärtheit im Aufschlag. Der TSV Mimmenhausen machte zu viele Aufschlagfehler in der entscheidenden Spielphase, der SV Schwaig hingegen stets mächtig Druck auf die Annahme der Gastgeber. Nicht unverdient aber letztlich vermeidbar zog der TSV Mimmenhausen somit auch im vierten Durchgang den Kürzeren.    

       

„Da war wieder mehr drin!“, ärgerte sich TSV-Spielertrainer Pampel. Besonders ärgerlich aus Sicht des TSV-Coachs war hierbei vor allem die Tatsache, dass sich das Spielgeschehen wiederholte. Bereits in der Vorwoche beim Auftakt in Hammelburg startete man besser als der Gegner in die Partie, gibt das Spielgeschehen dann aber zur Mitte des zweiten Durchgangs aus der Hand. „Daran werden wir arbeiten müssen. In der 2. Liga darf man das Momentum nicht so einfach herschenken“, resümiert Pampel. Erste Möglichkeit dies zu verbessern, bot sich bereits am Folgetag im Finale des SBVV-Pokals, bei dem man den Ligakonkurrenten FT Freiburg mit einer konzentrierten Leistung mit 2:0 besiegen konnte und sich somit für den Regionalpokal qualifizieren konnte. Ein positives Zeichen, welches das Team nun auch im Ligaalltag fortführen möchte.

 

Die nächste Möglichkeit hierzu bietet sich dem TSV Mimmenhausen am kommenden Sonntag beim Heimspiel um 16 Uhr in der BZ-Halle Salem gegen das #RoteRudel Fellbach. Ein dem TSV Mimmenhausen bekanntes Team, gegen das man sich Chancen ausrechnet.



20.09.2018

 

Aufsteiger Mimmenhausen zahlt Lehrgeld

TV/DJK Hammelburg – TSV Mimmenhausen  3:1  (25:20, 20:25, 19:25, 21:25)

 

„Für die Premiere war unser Spiel – mit Ausnahme des dritten Satzes – soweit okay und mit etwas mehr Glück wäre zumindest auch ein Punkt möglich gewesen“, resümierte Spielertrainer Christian Pampel kurz und knapp die gezeigte Leistung seines Teams in der Auftaktpartie der 2. Bundesliga gegen den TV/DJK Hammelburg. Für Punkte reichte es für den Aufsteiger aber gegen die heimstarken Hammelburger letztlich noch nicht.

 

Das Glück schien aber schon vor Beginn der Partie nicht ganz auf Seiten des Aufsteigers zu stehen. Bereits beim Warmmachen ist es Spielertrainer Christian Pampel in den Rücken gefahren. Er spielte letztlich trotzdem, die Bewegungsmechanismen des mit über 200 Länderspielen erfahrensten Spieler auf dem Feld waren aber sichtlich eingeschränkt und seine gewöhnlich effektiven Aufschläge gar nicht erst möglich – Kolja Hüther ersetze ihn phasenweise hierfür.

 

Trotz dieser Umstände legte das Team aus Salem einen fulminanten Start in die Saison hin. Gegen zu Beginn zögerlich agierende Gastgeber, entdeckte der TSV Mimmenhausen frühzeitig Schwachstellen in der Annahme der Hammelburger und nutzte diese im ersten Durchgang kompromisslos aus. Bis zum 0:1 nach Sätzen und 1:6 Zwischenstand im zweiten Satz aus Sicht des TV/DJK Hammelburg schienen die Gäste das Spielgeschehen zu kontrollieren. Die gastgebenden Unterfranken reagierten dann aber taktisch klug – der letztlich zum MVP gewählte Libero übernahm mehr und mehr Verantwortung in der Annahme und die eigenen Aufschläge wurden aggressiver, wohingegen der TSV Mimmenhausen vor allem im Aufschlag nachließ. Folgerichtig drehten die Hammelburger das Spielgeschehen und glichen zum 1:1 nach Sätzen aus.

 

 Auch im dritten Durchgang fand der Aufsteiger keine Mittel gegen die nun souverän agierenden Gastgeber, was Pampel etwas ärgerte: „Den Satz haben wir abgeschenkt.“ Es dauerte bis zum vierten Durchgang bis der TSV Mimmenhausen wieder druckvoller agierte. Dadurch entwickelte sich nun ein munteres Bundesligaspiel, mit tollen Ballwechseln und einem ausgeglichenen Spielverlauf, wobei der TSV noch zu viele Breakchancen liegen ließ. „Letztlich war es aber dann auch ein wenig Glück bei der ein oder anderen Entscheidung, welches uns eventuell gefehlt hat aber nötig gewesen wäre, um in den Tie-Break zu kommen und einen Punkt mitzunehmen, der durchaus gerecht gewesen wäre.“, rundete Pampel seine Spielanalyse letztlich ab.

Somit blieb dem Aufsteiger vom TSV Mimmenhausen nun lediglich die Erkenntnis, dass es zwar nur Kleinigkeiten sind, die noch zum Erfolg gefehlt haben, aber man letztlich nach einem herzlichen Empfang durch die Gastgeber ohne jeglichen Punkte die Heimreise antreten musste.

 

Nach diesem leider erfolglosen Auswärtsauftakt steht für den TSV nun am kommenden Samstag um 20 Uhr in der heimischen BZ-Arena mit der Partie gegen den SV Schwaig die Heimspielpremiere in der 2. Bundesliga an.

Mit dem doppelten Vize-Meister der vergangenen Jahre gastiert hierbei eines der absoluten Top-Teams der Liga in der Salemer BZ-Arena. Die fränkischen Gäste aus der Nähe von Nürnberg stehen hierbei direkt unter Zugzwang, denn nachdem Sie Ihre Auftaktpartie ohne ausländische Spieler bestreiten mussten, verloren sie etwas überraschend zuhause gegen den FT Freiburg und werden entsprechend für Wiedergutmachung sorgen wollen. Nichtsdestotrotz rechnet sich das Team aus Salem vor allem im Heimspiel nicht zuletzt aufgrund der fantastischen Heimspielatmosphäre in der heimischen Halle realistische Chancen aus.



20.03.2018

+++ Knappe Niederlage zum Saisonabschluss mindert die Aufstiegsfreude kaum +++
TSV Mimmenhausen – USC Konstanz 2:3 (25:21, 25:22, 21:25, 18:25, 10:15)

Da war die Luft raus: Es war vermutlich die schwächste Saisonleistung des bereits feststehenden Meisters TSV Mimmenhausen zum Ende der Spielrunde. Diese verpasste Chance eines schönen Abschlusses vor heimischem Publikum tat der Freude über die historische Saison jedoch nur kurz einen Abstrich.

Vor nochmals 500 Zuschauern erwischte das Team um Coach Christian Pampel dabei einen verheißungsvollen Start. Nachdem Lukas Diwersy weiterhin an dem ausgekugelten Finger aus der Vorwoche laboriert und Christian Pampel selbst auf seinen Einsatz verzichtete, harmonierte das neu zusammengesetzte Team zunächst gut. Neben einer stabilen Annahme und gutem Sideout sorgten in den ersten beiden Sätzen vor allem immer wieder druckvolle Aufschläge für den Unterschied. Mit einer recht souverän wirkenden 2:0 Satzführung begab sich der TSV somit in die 10-Minuten Pause mit Showact. Im Anschluss an diese Pause ließ die Mannschaft dann jedoch alles vermissen, was Sie zuvor noch auszeichnete: Zahlreiche Aufschlagfehler und leichtsinnige Fehler im Angriff auf Seiten des TSV halfen dem Seenachbarn aus Konstanz den Spielrhythmus zu finden, den der USC in den Sätzen zuvor noch deutlich vermissen ließ. Mit dem dadurch steigenden Druck durch den Aufsteiger aus Konstanz tat sich der TSV dann zunehmend schwer. Das Heimteam geriet immer mehr ins Schwimmen und häufig auftretende, ungewohnte Abstimmungsprobleme machten sich im Team breit. Der USC Konstanz stellte sich dabei taktisch immer besser auf den designierten Meister ein und setzte sich nach einem noch relativ knappen dritten Durchgang in den folgenden beiden Sätzen immer souveräner durch. Der TSV Mimmenhausen ließ hierbei den letzten Siegeswillen hingegen vermissen. Völlig gerechtfertigt gewannen die Gäste aus Konstanz somit als erstes Gästeteam seit über einem Jahr in der BZ-Halle Salem.

Die Enttäuschung über die gezeigte Leistung auf Seiten des TSV Mimmenhausen hielt jedoch nur kurz an. Gemeinsam mit dem befreundeten Team aus Konstanz, die als Aufsteiger den Klassenerhalt souverän erreichten, bedankten sich beide Teams mit dem üblichen „Humba“ bei dem stimmungsvollen Publikum, das sich erneut weit mehr als zweitligareif erwies. Nach der offiziellen Meisterehrung durch den Verband und den Bürgermeister stießen die Spieler des TSV Mimmenhausen dann bei Freibier gemeinsam mit dem Publikum auf die erfolgreiche Saison an. Interne Quellen berichten, dass diese Feier wohl bis in die frühen Morgenstunden angedauert habe. Eventuell sparte sich das Team für diese Feier ein wenig die Puste auf…

Für die Spieler geht es nun in eine kurze, wohlverdiente Trainingspause bevor der Trainingsbetrieb in einigen Wochen für das Abenteuer „2. Liga in Salem“ beginnen wird. Für die Funktionäre des TSV Mimmenhausen ist jedoch noch an keine Pause zu denken: Mit Hochdruck arbeiten die Verantwortlichen des TSV im Hintergrund weiterhin an den Formalitäten des Lizenzierungsverfahrens für die 2. Bundesliga, um den organisatorischen Rahmen für die höhere Spielklasse bereit zu stellen. Kadertechnisch ist jedenfalls fest damit zu rechnen, dass der Großteil des Kaders auch in der 2. Bundesliga gemeinsam auflaufen wird. Einzig feststehender Abgang ist Lennart Diwersy auf der Liberoposition, der studienbedingt zurück nach Berlin gehen wird.

TSV: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Michael Diwersy, Tobias Diwersy, Jonas Hoffmann, Kolja Hüther, Michael Kasprzak, Lukas Ott, Christian Pampel, Doru Pilihaci, Julius Schrempp, Tobias Streibl


20.02.2018

+++ Mimmenhausen steht nach Zittersieg kurz vor der Meisterschaft +++
TSV Mimmenhausen – Untersee Volleys Radolfzell 3:2 (25:23, 25:18, 23:25, 22:25, 21:19)

Es war keine Glanzleistung des Tabellenführers aber eine an Spannung nicht zu übertreffende Partie, die die rund 500 Zuschauer in der BZ Halle in Salem im Derby gegen die Untersee Volleys Radolfzell bestaunen durften.

Der Tabellenführer musste hierbei ohne die gesundheitlich angeschlagenen Julius Schrempp, Michael Kasprzak und Spielertrainer Christian Pampel auskommen, der das Team nur von der Trainerbank unterstützen konnte. Entsprechend fand die neuformierte Anfangsformation des TSV nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten gegen ebenfalls ersatzgeschwächte Gäste aus Radolfzell nur mühsam in die Partie. Erst gegen Ende des ersten Satzes ging der TSV Mimmenhausen hierbei erstmals in Führung und brachte diese Führung zum 1:0 nach Sätzen knapp über die Ziellinie. Im zweiten Durchgang profitierten die Gastgeber dann von Undiszipliniertheiten der Gäste, die zu einer vorübergehenden Hinausstellung eines Außenangreifers und einer roten Karte gegen Untersee-Coach Bonelli führten. Entsprechend deutlich konnte die Mannschaft aus Salem mit 2:0 in Führung gehen. Als der Tabellenführer auch im dritten Satz bereits mit 18:14 führte schien eine Vorentscheidung gefallen. Mit dem Hintergrund nichts mehr verlieren zu können, trumpften nun die abstiegsbedrohten Gäste vom Untersee auf. Mit hohem Risiko im Aufschlag brachten die Gäste den TSV immer wieder vor schwierige Angriffssituationen. Durch parallel dazu vermehrt starke Abwehraktionen der Gäste kam es schnell zur Wende im Satzgeschehen. Nach der Führung zum 19:20 für die Gäste hielten sie das Momentum auf ihrer Seite und gewannen nicht nur den dritten Durchgang knapp, sondern nahmen den Schwung auch mit in den vierten Durchgang und gewannen auch diesen. Die Partie musste also im Tie-Break entschieden werden: Das Pampel-Team ließ sich hier nochmals mitreißen von den immer noch lauter werdenden Heimfans und kam über den Kampf zurück in das Spielgeschehen während die Untersee Volleys weiterhin auf einer positiven Welle schwebten. Entsprechend entwickelte sich ein kämpferisch starkes Duell auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, wobei der TSV beim Spielstand von 13:13 mit einem krachenden Einer-Block von Lukas Ott den ersten Matchball verbuchen konnte. Die Gäste gaben sich jedoch nicht geschlagen, glichen aus und konnten sich in der Folge vier Matchbälle erkämpfen, die das Heimteam teils mit dramatisch langen Ballwechseln abwehren konnte. Erneut war es dann ein starker Block des Tabellenführers, der für den zweiten Matchball sorgte, den der TSV Mimmenhausen nutzen konnte und die Partie letztlich doch noch gewinnen konnte.

Aufgrund der Tatsache, dass der Tabellenzweite TuS Kriftel seine Partie beim abstiegsbedrohten SV Fellbach II sogar verlor, fehlen dem TSV Mimmenhausen nun lediglich noch zwei Punkte zur sicheren vorzeitigen Meisterschaft. Diese sollen bereits am kommenden Samstag um 20 Uhr im nächsten Derby daheim in der BZ-Halle Salem gegen den VfB Friedrichshafen II eingefahren werden. Dieser Heimspieltag steht neben der Möglichkeit zur Meisterschaft auch einen weiteren ganz besonderen Leckerbissen dar: Gemeinsam mit unseren Handball-Sportfreunden der HSG Mimmenhausen-Mühlhofen richten wir an diesem Samstag den 1. Salemer Superspieltag aus. Neben Tombola und umfangreicher Bewirtung können die Zuschauer hierbei bereits ab 17 Uhr das Lokalderby zwischen der HSG Mimmenhausen-Mühlhofen und dem TV Pfullendorf bestaunen, bevor im Anschluss ab 20 Uhr das Drittliga-Volleyballderby zwischen dem TSV Mimmenhausen und dem VfB Friedrichshafen 2 ansteht.

Es spielten: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Lukas Diwersy, Michael Diwersy, Tobias Diwersy, Jonas Hoffmann, Kolja Hüther, Lukas Ott, Doru Pilihaci, Tobias Streibl


06.02.2018

 

+++ TSV siegt deutlich gegen Kriftel - Vorentscheidung um die Meisterschaft? +++

TuS Kriftel – TSV Mimmenhausen 0:3 (17:25, 18:25, 19:25)

 

Es war ein hochklassiges Spitzenspiel, das die rund 300 Zuschauer im hessischen Kriftel zu sehen bekamen, in dem der Tabellenführer aus Salem letztlich die entscheidenden Punkte stets für sich verbuchen konnte und somit deutlich gewann. Stabilität in der Annahme, große taktische Disziplin und eine hohe Konsequenz im eigenen Angriffsspiel erwiesen sich hierbei als die Schlüssel zum Erfolg für das Pampel-Team, das die über ein Jahr andauernde Heimserie der Gastgeber somit durchbrach.

 

Dabei startete der TSV zunächst sehr nervös in die Partie: Einige vermeidbare Fehler im Angriff der Gäste in Kombination mit gute Abwehraktionen des TuS Kriftel wiesen zu Beginn der Partie auf eine schwieriges Unterfangen für das Pampel-Team hin. Mit 2:5 wägte sich der TSV somit anfangs im Hintertreffen. Erst über wirkungsvolle Aufschläge schafften es die Linzgauer, sich nach und nach in die Partie zu kämpfen und übernahmen so nach zahlreichen eindrucksvoll langen Ballwechseln, die ebenfalls zu Gunsten des TSV entschieden werden konnten, beim Spielstand von 10:9 erstmals die Führung. Wenngleich das Spiel des Tabellenführers zu diesem Zeitpunkt noch nicht fehlerfrei war, schien der TuS Kriftel von dem Kampfgeist und der Aufschlagseffizienz der Gäste nach der ersten Führung für das Pampel-Team beeindruckt. Während dem Heimteam somit sichtlich mehr und mehr die Mittel im Angriff ausgingen, spielte der TSV Mimmenhausen mit jedem Punkt befreiter auf und konnte sich über einen Zwischenstand von 18:13 letztlich deutlich mit einem Satzgewinn von 25:17 die 1:0- Satzführung sichern. Auch im zweiten Durchgang ließ der Tabellenführer nicht locker: Die Gastgeber aus Kriftel wurden stets mit druckvollen Aufschlägen in die Enge getrieben, wodurch der TSV die Hauptangreifer des TuS Kriftel über die Außen- und Mitteposition immer besser in den Griff bekam und parallel die von Coach Pampel vorgegebene Taktik überzeugend umsetzte. Hinzu kam eine solide Annahme auf Seiten der Mimmenhausener, die ein variantenreiches Angriffsspiel ermöglichte, worauf der Tabellenzweite vom TuS Kriftel kurzfristig keine Antworten parat hatte. Völlig verdient ging somit auch der zweite Durchgang mit 25:18 an den Tabellenführer aus Südbaden. Erst im dritten Satz schafften es der Tabellenzweite, das Satzgeschehen längerfristig ausgeglichen zu halten. Bis zum Spielstand von 13:13 schien kein Team sich einen entscheidenden Vorteil zu erarbeiten. Doch dann war es erneut die unbestechliche Konstanz des TSV Mimmenhausen in diesem Spiel, die für die Entscheidung sorgte. Denn während der TuS Kriftel eine kurze Schwächephase hatte und das Pampel-Team über einen Zwischenstand von 16:15 bis auf 23:16 davon zog, ließ der TSV bis zum ersten Matchball kein einziges Break im gesamten Satz bis zu diesem Spielstand zu. Wenngleich der Tabellenzweite nochmals kurzfristig bis auf 23:19 verkürzte, sicherte TSV-Coach Pampel dem TSV letztlich persönlich durch einen Angriffspunkt gefolgt von einem Ass im Aufschlag den deutlichen 3:0-Erfolg gegen den engsten Verfolger im Titelrennen.

 

Mit diesem erneut klaren Sieg setzt sich das Team weiter von der Konkurrenz ab: Bei noch vier ausstehenden Partien weist der TSV Mimmenhausen nunmehr sechs Punkte Vorsprung auf die TuS Kriftel aus. Obgleich dies deutlich erscheinen mag, erscheint die Meisterschaft nach wie vor alles andere als gesichert: In den vier verbleibenden Partien muss der TSV nach wie vor mindestens drei Partien deutlich gewinnen, um die Meisterschaft tatsächlich ungefährdet unter Dach und Fach zu bringen. Vor dem Hintergrund, dass hierbei ausgerechnet drei Seederbys anstehen, macht es diese Angelegenheit nicht gerader leichter. Denn auch TSV-Coach Pampel ist sich bewusst, dass „Derbys – ungeachtet der Tabellensituation – immer eigene Regeln haben“. Pampel hofft hierbei erneut auf den vermeintlichen Heimvorteil des TSV in allen anstehenden Derbys, denn „daheim sind wir seit über einem Jahr ungeschlagen.“ Nichtsdestotrotz bedeutet dies für das Pampel-Team, weiter konzentriert zu arbeiten, um möglichst das derzeitige Leistungsniveau zu halten. Erster Derbygegner sind dann am 17.02 in der heimischen BZ-Arena in Salem zur üblichen Spielzeit um 20 Uhr die abstiegsbedrohten Untersee Volleys aus Radolfzell. Pampel ist sich hierbei sicher: „Radolfzell hat in dieser Partie absolut nichts zu verlieren und wird in diesem Spiel entsprechend alles geben“. Eine kämpferische und keinesfalls leichte Partie für den TSV Mimmenhausen ist somit programmiert.

 

TSV: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Lukas Diwersy, Michael Diwersy, Jonas Hoffmann, Kolja Hüther, Michael Kasprzak, Lukas Ott, Christian Pampel, Doru Pilihaci, Julius Schrempp, Tobias Streibl


29.01.2018

 

+++Mimmenhausen zeigt starke Reaktion auf erste Saisonniederlage+++

TSV Mimmenhausen – TV Bliesen 3:0 (25:21, 25:14, 25:14)

 

Vor erneut über 400 Zuschauern bot das Pampel-Team eine klare Reaktion auf die Auswärtsniederlage aus der Vorwoche. Die Gäste aus dem Saarland konnten hierbei nur im ersten Durchgang mithalten.

 

Der Respekt vor der Partie gegenüber dem Tabellenfünften vom TV Bliesen war auf Seiten des TSV Mimmenhausen groß. Denn das Team, das mit zwei Nationalspielern aus England und Luxemburg gespickt ist, erwies sich im Hinspiel als hartnäckiger Kontrahent. Mit einem knappen 3:1 Sieg, bei dem nahezu jeder Satz in der Satzverlängerung entschieden wurde, konnte sich das Pampel-Team damals recht glücklich durchsetzen. Ein komplett anderes Bild bot sich nun allerdings im Rückspiel. Lediglich bis zum Spielstand von 9:9 zu Beginn der Partie gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Im Anschluss zog der Tabellenführer mit starken Aufschlägen und konsequentem Angriffsspiel bis auf 24:18 davon. Durch kleine Unkonzentriertheiten in der Annahme kam der TV Bliesen zwar nochmals bis auf 24:21 heran, bevor das Pampel-Team dann jedoch den vierten Satzball zur 1:0 Satzführung nutzen konnte. Im zweiten Durchgang konnte sich der Gastgeber dank einer Aufschlagsserie von Spielertrainer Pampel und guten Abwehraktionen dann frühzeitig bis auf 13:3 absetzen. Der TSV Mimmenhausen zwang den   Gästen in dieser Phase das eigene Spiel komplett auf. Die Gäste konnten diesem Dauerdruck nichts entgegensetzen und zerbrachen. Durch einfache Fehler der Bliesener in Aufschlag und Angriff sowie konsequentes Spiel des Tabellenführers gewann der TSV Mimmenhausen – über einen Zwischenstand von 18:6 – den Satz letztlich deutlich mit 25:14. Dieses Spielgeschehen zog sich in ähnlichem Stil auch durch das Geschehen des dritten Durchgangs: Eine frühe Führung, druckvolles Spiel der Gastgeber und ein saarländisches Team, das dem Druck nichts entgegenwirken konnte, sorgten für einen erneuten 25:14 Satzgewinn und somit für einen souveränen 3:0 Erfolg des Pampel-Teams.

 

Mit inzwischen 35 Punkten rangiert der TSV Mimmenhausen somit weiterhin an der Tabellenspitze. Durch die Niederlage aus der Vorwoche ist der Vorsprung auf den Tabellenzweiten vom TuS Kriftel jedoch auf drei Punkte geschrumpft. Genau bei diesem Team aus Hessen steht nun am kommenden Samstag das absolute Top-Spiel der 3. Liga Süd an. Der Tabellenzweite kann hierbei mit breiter Brust aufspielen, da sie bisher – wie auch das Pampel-Team – eine beeindruckende Heimserie aufweisen können. Seit über einem Jahr ist die TuS Kriftel in heimischer Halle ungeschlagen. Der TSV Mimmenhausen muss entsprechend vermutlich die beste Saisonleistung abliefern, um die Heimserie der Gastgeber reißen zu lassen. Es wird also schnell deutlich, dass in dieser Begegnung maximale Spannung geboten sein wird.


23.01.2018

 

+++Mimmenhausen mit erster Saisonniederlage gegen Waldgirmes+++

TV Waldgirmes 05 – TSV Mimmenhausen 3:1 (25:27, 25:16, 26:24, 25:20)

 

Mit der ersten Niederlage der Saison im Gepäck musste das Pampel-Team am vergangenen Samstag nach der Auswärtspartie gegen den Tabellenvierten aus Waldgirmes die Heimreise antreten. Gewonnen hat hierbei an diesem Tag auch das bessere Team.

 

Nachdem das Pampel-Team vor Wochenfrist im Heimspiel gegen den Verfolger aus Stuttgart noch begeisternden Volleyball bot, war die Leistung des Tabellenführers in der Auswärtspartie gegen den TV Waldgirmes von Beginn zerfahren. Obwohl man sich zu Beginn noch deutlich absetzen konnte, machten sich zahlreiche Unkonzentriertheiten in der Annahme breit, die es dem Heimteam einfach machten in den eigenen Spielrhythmus zu finden. „Waldgirmes musste zu dieser Phase des Spiels nicht sehr viel tun für die eigenen Punkte“, analysierte TSV-Spielertrainer Christian Pampel. Nichtsdestotrotz schaffte es der TSV Mimmenhausen in diesem Satz noch von der eigenen Aufschlagsstärke zu profitieren und schaffte es den Satz knapp mit 27:25 zur 1:0 Satzführung über die Ziellinie zu schaukeln. Im zweiten Durchgang war im Spiel der Gäste dann weiterhin keine Besserung in Sicht und zudem ließ die Aufschlageffektivität erheblich nach. In der logischen Konsequenz gewannen die Mittelhessen diesen Satz deutlich mit 25:16 und glichen mit 1:1 nach Sätzen aus. Mit diesem Satzgewinn im Rücken nahmen die Gastgeber nun so richtig Schwung auf und spielte den Tabellenführer zu Beginn des dritten Durchgangs bis zu einem Zwischenstand von 13:5 wortwörtlich an die Wand. Jedem Angriff des Pampel-Teams stellten die Mittelhessen entweder einen starken Block entgegen oder verteidigten den Ball durch reihenweise spektakuläre Rettungsaktionen. Unter diesen Voraussetzungen schien dieser Satz somit recht früh nahezu schon gelaufen. Dieser absoluten Schwächephase folgte dann jedoch auch die vermutlich stärkste Phase im Spiel des Pampel-Teams: Der Tabellenführer schaffte es sich zum einen durch einige taktische Änderungen aber auch durch nun wieder deutlich effektivere Aufschläge und kleinere Unachtsamkeiten des Gegners, die kompromisslos in Punkte umgemünzt wurden, zurück in das Spielgeschehen zu kämpfen. Bei 18:18 war somit der Ausgleich bereits wieder geschafft. Das restliche Satzgeschehen gestaltete sich dann absolut ausgeglichen mit zunächst kleinen Vorteilen für den TSV Mimmenhausen. Bis auf 23:22 konnte das Pampel-Team eine knappe Führung behaupten, wohingegen die Gastgeber dann aber bei 23:24 den ersten Satzball verbuchten. Nach zunächst zweimaligem Abwehren eines Satzballes war es dann jedoch geschehen, der TV Waldgirmes ging mit 2:1 Sätzen in Führung. Dies stellte sich rückblickend als klarer Knackpunkt im Spiel heraus, denn was im vierten Durchgang folgte war ein Team aus Waldgirmes, das auf absolutem Top-Niveau agierte. Vor allem durch aggressive Aufschläge wusste der Gastgeber unheimlichen Druck auf die Linzgauer Gäste aufzubauen. Wenngleich die Gäste zu dieser Phase des Spiels keineswegs eine schwache Leistung boten, war der Gastgeber schlichtweg in allen Elementen und allen voran in der Annahme besser. Folgerichtig ging der vierte Durchgang und somit auch der Sieg mit 25:20 und 3:1 Sätzen an die Gastgeber aus Waldgirmes.

 

Wenngleich das Meisterschaftsrennen in der 3. Liga Süd durch die erste Niederlage des TSV Mimmenhausen nun wieder deutlich an Brisanz gewonnen hat, rangiert das Pampel-Team nach wie vor mit drei Punkten Vorsprung auf die TuS Kriftel an der Tabellenspitze. TSV-Coach Pampel sieht diese Niederlage deshalb auch als ein Zeichen zum gegebenenfalls richtigen Zeitpunkt, denn „wenn man über eine längere Phase hinweg viel gewinnt, denkt man irgendwann man sei unbesiegbar“, so Pampel. Der TSV-Coach erhofft sich nach dem kleinen Dämpfer nochmals eine klare Reaktion des gesamten Teams, denn mit dem Heimspiel am kommenden Samstag, den 27.01.2018 um 20 Uhr in der BZ-Halle in Salem gegen den saarländischen Tabellenfünften vom TV Bliesen erwarten die Linzgauer ein Team, das derzeit einen starken Lauf hat und somit den nächsten dicken Brocken. Hierbei baut das Pampel-Team allerdings auch weiterhin auf die zuletzt dargebotene Heimstärke mit einer eindrucksvollen Unterstützung von den Zuschauerrängen im Rücken, welche dem Team gefühlt in der ein oder anderen Auswärtspartie merkbar fehlt.


16.01.2018

 

+++Mimmenhausen lässt Stuttgart keine Chance+++

 

TSV Mimmenhausen – TSV G.A. Stuttgart 3:0 (25:14, 28:26, 25:20)

 

Mit einer eindrucksvollen Leistung fertigt der TSV Mimmenhausen im Spitzenspiel den Tabellenzweiten aus Stuttgart ab. Drittligarekordverdächtige 660 Zuschauer sahen in einer randvoll gefüllten BZ Arena in Salem eine bärenstarke Heimmannschaft – während die Gäste aus der Landeshauptstadt selten in den eigenen Spielrhythmus finden konnten.

 

Vom ersten Punkt weg, war dem Heimteam der absolute Wille an diesem Tag anzumerken. Schnell setzte sich das Pampel-Team mit 5:0 ab und präsentierte sich den kompletten Durchgang in allen Spielsegmenten überlegen: Hochkonzentriert in der Annahme, ein top aufgelegter Lukas Diwersy im Zuspiel, der es reihenweise schaffte seinen Angreifer in eine komfortable Angriffssituation herauszuspielen, ein fehlerfreies und effizientes Angriffsspiel und starke Aufschläge machten den ersten Durchgang zu einer eindeutigen und kurzweiligen Angelegenheit. Nach gerade einmal 20 Minuten sicherte sich der TSV Mimmenhausen mit einem deutliche 25:14 die 1:0 Satzführung. Im zweiten Durchgang ließ das Heimteam dann vor allem im Aufschlag nach, wodurch der TSV Georgii Allianz Stuttgart das eigene Annahme- und Angriffsspiel stabilisieren konnte. Kein Team schaffte es sich entscheidend abzusetzen. Auf durchgehend hohem Niveau entwickelte sich somit ein hochspannender Satz, der erst in der Satzverlängerung entschieden wurde. Der Tabellenführer konnte hierbei zunächst noch den ersten Satzball verbuchen, ließ diesen jedoch ungenutzt und sah sich anschließend plötzlich mit 25:26 im Hintertreffen. Das Heimteam musste nun also dem drohenden Satzverlust etwas entgegensetzen und tat dies eindrucksvoll souverän durch den stark aufspielenden Jonas Hoffmann auf der Außenposition. Im Anschluss daran verbuchten die Linzgauer dann auch durch einen Stuttgarter Angriffsfehler und einen starken Block durch Bogdan Birkenberg die 2:0 Satzführung und somit die kleine Vorentscheidung. Der Zweitligaabsteiger aus der Landeshauptstadt gab sich allerdings noch nicht ganz geschlagen und gestaltete bis zu einem Zwischenstand von 14:18 für die Gäste das Spielgeschehen im dritten Durchgang noch offen. In der entscheidenden Satzphase wendete das Heimteam durch eine starke 8:1 Serie dann jedoch vorentscheidend das Blatt und sicherte sich im Anschluss mit 25:20 auch den dritten Durchgang.

 

Einmal mehr konnte das Pampel-Team somit die eigene Heimstärke eindrucksvoll unter Beweis stellen. Seit über einem Jahr ist der TSV Mimmenhausen daheim nun ungeschlagen und bleibt auch in der aktuellen Saison weiterhin komplett ohne Niederlage. Mit mittlerweile sechs Punkten Vorsprung auf den neuen Zweitplatzierten von der TuS Kriftel rangieren die Salemer somit inzwischen relativ souverän an der Tabellenspitze, wenngleich keine Zeit bleibt sich auf diesem Vorsprung auszuruhen: In den kommenden Wochen warten mit dem Tabellenvierten vom TV Waldgirmes 05 am kommenden Wochenende, der anschließenden Heimpartie gegen den im Hinspiel sehr starken saarländischen Tabellenfünften vom TV Bliesen und der schweren Auswärtspartie in zwei Wochen beim Tabellenzweiten vom TuS Kriftel die Wochen der Wahrheit. Entsprechend bleibt TSV-Coach Pampel nüchtern und will weiterhin einfach von Spiel zu Spiel denken. „Der Fokus in der kommenden Woche liegt jetzt ganz klar auf der schweren Auswärtspartie in Waldgirmes, dort wird es eine ähnliche Leistung wie gegen Stuttgart brauchen, um zu bestehen.“, so Pampel.

 

Es spielten: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Lukas Diwersy, Michael Diwersy, Jonas Hoffmann, Kolja Hüther, Michael Kasprzak, Lukas Ott, Christian Pampel, Doru Pilihaci, Julius Schrempp, Tobias Streibl

 


08.01.2018

 

+++ Mimmenhausen startet mit Sieg in die Rückrunde +++

SG U.N.S Rheinhessen – TSV Mimmenhausen 0:3 (22:25, 22:25, 22:25)

 

Wie schon in der Hinrundenbegegnung gegen die SG U.N.S Rheinhessen hieß es am Ende 3:0 für den TSV Mimmenhausen. Doch im Gegensatz zum Hinspiel war diesmal der Sieg bei weitem keine klare Angelegenheit.

 

Aufgrund von Urlaubsabwesenheit vieler Spieler konnte Spielertrainer Christian Pampel erst am vergangenen Dienstag wieder zum Training bitten und konnte auch nicht im Abschlusstraining, am Freitag vor der Partie, mit der kompletten Mannschaft trainieren. Zudem konnten Libera Tobias Diwersy und Mittelblocker Tobias Streibl aufgrund von Krankheit und Verletzung die Reise nach Rheinland-Pfalz nicht mit antreten. Dies hielt Spielertrainer Christian Pampel aber nicht davon ab, im Vergleich zum Konstanz-Spiel weiter zu rotieren und so begannen Lukas Ott für Jonas Hoffmann und Michael Diwersy für seinen Bruder Lukas Diwersy. Diese ungünstigen Trainingsbedingungen waren von Anfang an im Spiel der Mimmenhausener in Form von Unkonzentriertheit und hoher Fehlerquote zu sehen. So konnten die Jungs aus Rheinhessen das Spiel bis zur Satzmitte ausgeglichen gestalten und erst mit einer starken Aufschlagserie von Christian Pampel konnten man sich mit drei Punkten absetzen. Dieser Vorsprung konnte bis zum Satzende gehalten werden und somit ging der erste Satz an Mimmenhausen.

 

Im zweiten Satz kam nun Jonas Hoffmann für Michael Kasprzak und Kolja Hüther für Christian Pampel ins Spiel. Auch in diesem Satz zeichnete sich ein ähnlicher Spielverlauf wie zuvor ab. Die Jungs aus Mimmenhausen machten immer wieder einige, kleine Fehler, schwächelten in der Annahme und zudem fanden die Rheinhessen immer wieder die Lücken im Mimmenhausener Block oder überraschten die Abwehr und spielten so lange auf Augenhöhe mit. In den entscheidenden Momenten konnte der Tabellenführer aus Salem dann aber doch seine individuelle Überlegenheit ausspielen und auch den zweiten Satz zu 22 für sich entscheiden.

 

Nach einer zehnminütigen Pause durfte erstmals in dieser Saison Doru Pilihaci von Beginn eines Satzes ran und ersetzte Jonas Hoffmann. Doch waren es die Mannen aus Rheinhessen, die besser aus der Pause kamen und sogleich mit 4:1 führten. Doru Pilihaci wusste zwar gleich die Annahme zu stabilisieren, dennoch konnte man vor allem die hohe Aufschlagfehlerquote des Gegners lange nicht in einen eigenen Vorteil ummünzen. Erst Mitte des Satzes machte das Team vom Bodensee seine Sache besser und stabilisierte sein Spiel, sodass teilweise sogar die gute Form aus der Hinrunde wieder aufblitzte. Mit einem krachenden Angriff mit Block-Aus beendete Doru Pilihaci die Partie und so war der 10. Sieg in Folge in trockenen Tüchern. So bleibt der Tabellenführer vom Bodensee auch im neuen Jahr, trotz durchwachsener Leistung, ungeschlagen und erwartet nun am kommenden Samstag um 20 Uhr den ersten Verfolger aus Stuttgart. „Wir spielen im Moment so, wie wir trainieren – einfach nicht so gut wie zu Beginn der Saison“, so Spielertrainer Christian Pampel, der den Großteil des Geschehens von außen verfolgen konnte. „Selbst, wenn wir nun wieder eine Woche wieder sehr gut trainieren sollten, so wird das im Spiel mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit nicht sofort umzusetzen sein“ und warnt zugleich vor einem bärenstarken Gegner aus Stuttgart.


12.12.2017

 

+++Mimmenhausen sichert sich mit Derbysieg die Herbstmeisterschaft+++

USC Konstanz – TSV Mimmenhausen 0:3 (19:25, 21:25, 16:25)

 

Die Rekordkulisse von über 500 Zuschauern konnten ein munteres Derby bestaunen, bei dem sich am Ende des „Spiel des Jahres“, wie die befreundeten Teams die Partie bezeichneten, jedoch ein bekanntes Bild aus vorangegangenen Seederbys in der 3. Liga Süd bot: Der Tabellenführer aus Salem feiert mit seinen zahlreich mitgereisten Fans angeführt vom Fanclub „Schwarze Wand“ ausgiebig.

 

Wie schon in den vergangenen Partien rotierte TSV-Spielertrainer Pampel dabei in der Startaufstellung: Jonas Hoffmann, Tobias Streibl und Lukas Diwersy kamen zurück in die Startformation und zudem verzichtete Pampel dieses Mal auf seinen eigenen Einsatz. Hierfür ließ er Kolja Hüther auf der Diagonalposition auflaufen, der den 212-fachen Nationalspieler nahezu lückenlos vertreten konnte. Immer wieder fand Hüther gekonnt die Lücken im Konstanzer Block und setzte die Annahme des USC Konstanz mit gefährlichen Float-Aufschlägen stets unter Druck. Letztlich waren die Aufschläge, die teamübergreifend beim TSV Mimmenhausen äußerst druckvoll und effektiv waren, im ersten Satz auch der entscheidende Faktor, der den Gästen aus Salem zu einem 25:19 und der 1:0 Satzführung verhalf. Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt dann ein wenig: Der Tabellenführer ließ in der Aufschlagseffizienz deutlich nach, wodurch der USC Konstanz das eigene Angriffsspiel verbessern konnte und den Gästen nun absolut Paroli bot. Regelmäßig vergab der TSV Mimmenhausen hierbei auch die Chance eine erfolgreiche Abwehr in einen Punkt umzumünzen, weshalb sich der Durchgang durchweg ausgeglichen gestaltete und die Zuschauer zahlreiche lange Ballwechsel bestaunen konnten. Erst gegen Ende des Satzes spielte dem Tabellenführer aus Salem dann die Abgeklärtheit im Vergleich zu dem jungen Team aus Konstanz in die Karten, wodurch das Pampel-Team mit drei Punkten in Serie nach einem Spielstand von 22:21 den Sack zur 2:0 Satzführung zumachte. Nach der 10-minütigen Pause verschliefen die Gastgeber aus Konstanz dann den Satzbeginn im dritten Durchgang vollkommen. Streibl sorgte mit einer Aufschlagsserie schnell für die 5:0 Gästeführung, die Hüther durch weitere druckvolle Aufschläge im Verbund mit dem nun stark aufspielenden Block des Teams aus Salem bis auf 9:1 ausweiten konnte. Die Vorentscheidung war hiermit gefallen. Durchweg gefestigt und konzentriert zog das Pampel-Team das eigene Spiel im Anschluss durch und setzte mit krachenden „Pipe“-Angriffen noch das ein oder andere spielerische Highlight. Der 3:0 Derbysieg war dem Tabellenführer zum Abschluss der Hinrunde nicht mehr zu nehmen.

 

Mit dem Sieg im Lokalderby gegen den Seenachbarn aus Konstanz und einer Bilanz von neun Siegen aus neun Spielen beendet der TSV Mimmenhausen die Hinrunde ungeschlagen und feiert die Herbstmeisterschaft. Dank der gleichzeitigen Niederlage des Tabellenzweiten TSV G.A. Stuttgart gegen den TuS Kriftel baute das Pampel-Team zudem die Tabellenführung auf fünf Punkte Vorsprung aus. Viel Zeit sich auf diesem Vorteil auszuruhen bleibt der Mannschaft aus Salem dabei nicht, denn bereits am 06.01.2018 steht die erste Partie der Rückrunde beim Aufsteiger der SG U.N.S. Rheinhessen an.

 

TSV: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Lukas Diwersy, Michael Diwersy, Tobias Diwersy, Jonas Hoffmann, Kolja Hüther, Michael Kasprzak, Lukas Ott, Christian Pampel, Julius Schrempp, Tobias Streibl

 


28.11.2017

 

+++Ungefährdeter Sieg gegen Aufsteiger – TSV bleibt ungeschlagen+++

TSV Mimmenhausen – SV Fellbach 2 3:0 (25:20, 25:21, 25:20)

 

Nachdem der TSV Mimmenhausen am vergangenen Wochenende noch einen echten Volleyballkrimi im Derby gegen den VfB Friedrichshafen 2 mit einem knappen 3:2 Sieg erlebt hat, gewann das Pampel-Team die letzte Heimpartie der Hinrunde gegen die Bundesligareserve des SV Fellbach souverän mit 3:0.

 

Im Vergleich zum Derby begann das Heimteam dabei mit drei Änderungen in der Startaufstellung: Für den krankheitsbedingt fehlenden Jonas Hoffmann begann Lukas Ott auf der Außenposition und Julius Schrempp und Michael Diwersy ersetzten Tobias Streibl und Lukas Diwersy. Das neuformierte Team hatte zu Beginn noch ein paar kleinere Anlaufschwierigkeiten und geriet durch einige Abstimmungsprobleme mit 4:9 in Rückstand. Nach einer frühen Auszeit fing sich das Pampel-Team dann jedoch und kam immer besser in die Partie. Vor allem stetig druckvollere Aufschläge stellten die Gäste in der Annahme vor immer größere und teilweise unlösbare Herausforderungen. Folgerichtig war der Vorsprung der Gäste gegen Mitte des Satzes bereits vollends aufgeholt. Der TSV Mimmenhausen ließ weiterhin nicht locker und sicherte sich so mit 25:20 die 1:0 Satzführung. Diesen Schwung nahm die Heimmannschaft mit in den zweiten Durchgang. Die Angriffseffizienz war mittlerweile deutlich verbessert auf Seiten der Gastgeber. Aus dem Team wusste hierbei vor allem Lukas Ott durch eine hohe Angriffsquote und eine stabile Annahme hervorzustechen. Zur Satzmitte war das Pampel-Team entsprechend mit 16:12 in Führung. Plötzlich schlich sich dann jedoch ein wenig der Schlendrian ein: Durch eine kurze Schwächephase in der Annahme konnte der SV Fellbach 2 nochmals bis auf 17:16 verkürzen. Pampel reagierte und verstärkte die Annahme mit Doru Pilihaci, wodurch der Tabellenführer wieder zurück in den stabilen und souveränen Spielrhythmus fand. Durch ein 25:21 stand somit das 2:0 nach Sätzen fest. Im dritten Durchgang gönnte sich dann auch Spielertrainer Christian Pampel eine Pause und ließ sich durch Kolja Hüther ersetzen und der wusste direkt mit starken Aufschlägen zu überzeugen. Hierdurch legte der TSV einen regelrechten Blitzstart hin. Während die Gäste in dieser Phase hauptsächlich mit einer strittigen Schiedsrichterentscheidung und vor allem mit sich selbst beschäftigt waren, spielte der Gastgeber kompromisslos und konsequent und ging mit 9:1 in Führung. Dieser Vorsprung stellte bereits die Vorentscheidung dar. Wenngleich der TSV Mimmenhausen merklich etwas Schwung herausnahm, behielt das Team jederzeit die Oberhand über das Spielgeschehen und sicherten sich mit einem 25:20 letztlich den 3:0 Heimerfolg.

 

Saisonübergreifend bleibt der TSV Mimmenhausen mit diesem Sieg im gesamten Spieljahr 2017 daheim ungeschlagen. Aber auch in der aktuellen Saison war es der nunmehr achte Erfolg in Folge für das Pampel-Team, das mit weiterhin zwei Punkten Vorsprung auf den hartnäckigen Tabellenzweiten vom TSV Geogii Allianz Stuttgart an der Tabellenspitze verweilt. Um sich die Herbstmeisterschaft zu sichern, ist allerdings ein weiterer Sieg im letzten Spiel des Jahres notwendig. Hierzu lädt ausgerechnet der USC Konstanz den TSV Mimmenhausen am 09.12.2017 um 19:30 Uhr in die Schänzlehalle zum nächsten Seederby. Neben der Derbybrisanz sorgt dieses Prestigeduell zudem für ein Wiedersehen mit Ex-TSV Coach Agron Jakupi. Nicht zuletzt deshalb spricht der USC Konstanz auch vom „größten Spiel des Jahres“ und wird entsprechend sowohl auf dem Feld als auch neben dem Feld alle Kräfte mobilisieren. Das Pampel-Team erwartet dabei einen hochmotivierten Gegner, gegen den eine sehr gute Leistung nötig sein wird, um zu bestehen. Hierfür kann der Tabellenführer sich allerdings auch auf die eigenen Fans aus Salem freuen, die angekündigt haben den heimischen Fans etwas entgegenzusetzen – es wird eine Rekordkulisse erwartet.

 

TSV: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Lukas Diwersy, Michael Diwersy, Tobias Diwersy, Doru Pilihaci, Kolja Hüther, Michael Kasprzak, Lukas Ott, Christian Pampel, Julius Schrempp, Tobias Streibl

 


28.11.2017

 

+++ Mimmenhausen gewinnt spannendes Lokalderby hauchdünn+++

VfB Friedrichshafen 2 – TSV Mimmenhausen 2:3 (25:22, 22:25, 14:25, 25:23, 10:15)

 

„Die Nummer eins am See sind Wir!“, hallte es am späten Samstagnachmittag lautstark aus der ZF Arena in Friedrichshafen. Die Gesänge galten jedoch nicht dem VfB Friedrichshafen, sondern dem kleinen Seenachbarn vom TSV Mimmenhausen, der kurz zuvor die zweite Mannschaft des VfB in einem spannenden Volleyballderby der 3. Liga Süd besiegen konnte und den Sieg anschließend gebührend mit dem mitgereisten Fanclub „Schwarze Wand“ feierte. Vorangegangen war jedoch ein hartes Stück Arbeit für das Team von Spielertrainer Christian Pampel:

 

Die hochmotivierten Häfler Nachbarn verlangten dem Tabellenführer aus Mimmenhausen in fünf Sätzen alles ab und untermauerten schon direkt zu Beginn der Partie die eigenen Ambitionen. Mit einem Blitzstart setzte sich der VfB Friedrichshafen im ersten Satz mit 6:2 ab. Der TSV Mimmenhausen schaffte es erst mit viel Mühe sich bis auf 10:10 zurück zu kämpfen, tat sich aber nach wie vor schwer den eigenen Spielrhythmus zu finden. Einige Probleme in der Annahme und vermeidbare Eigenfehler kamen auf Seite der Gäste erschwerend hinzu. Nicht so der Gastgeber: Der bundesligaerfahrene Libero, Fabian Kohl, übernahm viel Verantwortung in der Annahme und sorgte für einen sehr soliden Spielaufbau, der den Häflern ein flexibles und schwer zu verteidigendes Angriffsspiel ermöglichte. Der VfB Friedrichshafen war obenauf und ging verdient mit 1:0 in Führung. Auch im zweiten Durchgang ergab sich zunächst ein ähnliches Bild. Der VfB Friedrichshafen setzte sich früh ab. Erst gegen Mitte des Durchgangs schaffte es der TSV Mimmenhausen den Kampf vollends anzunehmen und ging beim Spielstand von 14:13 erstmals in der gesamten Partie in Führung. Die Aufschläge der Gäste waren nun effektiver und die Annahme stabilisierte sich. Gegen den stark aufspielenden ehemaligen Bundesligaprofi Jovan Markovic und Niklas Stooß über Außen auf Seiten des VfB fand der TSV Mimmenhausen jedoch nach wie vor wenig Mittel in der Abwehr. Dementsprechend knapp ging es her, bevor sich das Pampel-Team den 1:1 Satzausgleich erkämpfte. Das knappe Ergebnis sorgte im dritten Satz für etwas mehr Selbstverständnis im Spiel des Tabellenführers, relativ chancenlos ließ man die Gastgeber in diesem Durchgang und sicherte sich die 2:1 Satzführung. Der VfB Friedrichshafen berappelte sich jedoch wieder und lieferte sich im vierten Durchgang ein hochklassiges Kopf-an-Kopf Rennen mit dem TSV Mimmenhausen. Das Derby war nun ganz klar in der heißen Phase angelangt. Lange Ballwechsel mit starken Abwehraktionen, schnelle Angriffskombinationen und strittige Schiedsrichterentscheidungen ließ die Stimmung auch neben dem Platz nahezu überkochen. Allen voran die „Schwarze Wand“ der Gäste bot der Leistung der Akteure auf dem Feld absolut Paroli und sorgte für eine Stimmung unter den lediglich 200 Zuschauern, die der Stimmung bei den Bundesligaspielen des VfB Friedrichshafen in nahezu nichts nachsteht. Das glücklichere Ende dieses spannenden Durchgangs war nichtsdestotrotz den Gastgebern vergönnt und das Derby musste im Tiebreak entschieden werden. Auch im Tiebreak zeichnete sich ein enges Ergebnis auf hohem Niveau ab. Bis zum 9:9 setzte sich kein Team entscheidend ab. Zwei Blockpunkte gegen den ansonsten starken Häfler-Spielertrainer Markovic in Folge, ein Zuspielfehler und zwei Abwehraktionen, die in direkte Punkte umgemünzt wurden, später war die Vorentscheidung zugunsten des TSV Mimmenhausen jedoch gefallen und das Lied zur Vormachtstellung des 3.Liga Tabellenführers unter den Amateur-Teams vom See konnte gemeinsam mit dem Fanclub angestimmt werden.

 

Trotz des Sieges gegen den Seenachbarn ist sich TSV-Coach Pampel jedoch sicher: „Wenn die Häfler Jungs so weiterspielen, dann werden sie noch einige Spiele gewinnen können.“ Gleichzeitig kam für Pampel eine solch knappe Partie nicht ganz unerwartet. Immer wieder unterstreicht er auch gegenüber seinem Team, dass alle anderen Mannschaften versuchen werden gegen den Tabellenführer ihr bestes Spiel zu machen. „Wichtig ist dabei, dass wir keine Angst davor haben einmal zu verlieren“, stellt Pampel klar. Eine ähnliche Marschrichtung soll auch in der kommenden Heimpartie gegen die Bundesligareserve vom SV Fellbach gelten. Denn Angst vor dem Verlieren braucht der TSV Mimmenhausen bisher nicht wirklich haben. In der letzten Heimpartie des Spieljahres 2017 treibt den TSV Mimmenhausen vielmehr die besondere Motivation an, dass man mit einem Sieg die heimische BZ-Halle in Salem in eine Festung verwandelt, in der saisonübergreifend im gesamten Spieljahr 2017 keine Gastmannschaft den TSV besiegen konnte.

 

TSV: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Lukas Diwersy, Michael Diwersy, Jonas Hoffmann, Kolja Hüther, Michael Kasprzak, Lukas Ott, Christian Pampel, Doru Pilihaci, Julius Schrempp, Tobias Streibl

 


14.11.2017

 

+++TSV startet mit einem souveränen Auftaktsieg in die Derbywochen+++

Untersee Volleys Radolfzell – TSV Mimmenhausen 0:3 (19:25, 19:25, 21:25)

 

Vor rund 450 Zuschauern in einer vollgepackten Unterseesporthalle in Radolfzell waren es letztlich die zahlreich mitgereisten Gästefans, die jubeln konnten. Der TSV Mimmenhausen feierte einen deutlichen und weitestgehend ungefährdeten Sieg im ersten Bodenseederby der Saison für die Linzgauer Gäste. Nachdem die Gastgeber aus Radolfzell vor Wochenfrist noch selbst ihr erstes Derby der Saison gegen den VfB Friedrichshafen 2 mit 3:1 gewinnen konnten, hatten sie im zweiten Seeduell gegen den Tabellenführer aus Mimmenhausen klar das Nachsehen.

 

Die Gäste begannen hierbei mit zwei Veränderungen im Vergleich zum deutlichen 3:0 Sieg gegen den Tabellendritten vom TuS Kriftel. Michael Kasprzak und Bogdan Birkenberg bekamen nach ihren überzeugenden Auftritten im vergangenen Spiel eine Pause und wurden durch Lukas Ott auf Außen und Julius Schrempp auf der Mitteposition ersetzt. Entsprechend startete der TSV Mimmenhausen noch mit ein paar kleineren Abstimmungsschwierigkeiten in das Spiel und geriet zunächst mit 2:4 in Rückstand. Im Anschluss an diesen frühen Rückstand fand das Team von Spielertrainer Pampel allerdings recht schnell seinen Rhythmus. Über einen Zwischenstand von 9:9, immer besser werdende Aufschläge und einen stabilen Block setzte sich der TSV Mimmenhausen letztlich bis auf 17:13 vorentscheidend ab und verbuchte souverän die 1:0 Satzführung mit einem 25:19 Satzgewinn. Ein ähnliches Bild auch im zweiten Durchgang – nach einem ausgeglichenen Beginn des Satzes erhöhten die Gäste nach und nach den Druck im Aufschlag und kamen durch die schwächelnde Annahme der Gastgeber vom Untersee zu einigen Blockpunkten und Dankeballsituationen, die in Punkte umgemünzt werden konnten. Ebenfalls mit 25:19 sicherten sich die Gäste so das 2:0 nach Sätzen. Nach der zehnminütigen Pause vor dem dritten Durchgang sorgten dann die Untersee Volleys mit einem Wechsel des zuvor in der Annahme schwächelnden Liberos für etwas Verwunderung. Eine solche Auswechslung ist an sich nur aufgrund einer Verletzung möglich, die ein Weiterspielen des Liberos nicht mehr möglich macht. Zunächst noch relativ unbeeindruckt von der kleinen Verwirrung zu Beginn des Satzes starteten die Gäste aus Mimmenhausen in den Durchgang und gingen mit 5:2 in Führung. Im Anschluss an diese Führung wurde der Tabellenführer jedoch etwas unkonzentriert. Einige Schwierigkeiten in der Annahme und vermeidbare Fehler im Angriff sorgten plötzlich für die 6:11 Führung der Gastgeber. Die Gäste berappelten sich jedoch recht schnell und konnten bereits beim Spielstand von 13:13 ausgleichen. Ab dann ergab sich ein munterer Schlagabtausch beider Teams, bei dem beide Teams den Sideout sehr gut halten konnten. Erst beim Spielstand von 20:19 ging der TSV Mimmenhausen erstmals in Führung. Die Untersee Volleys konterten dies jedoch nochmals zum 20:21, bevor der TSV Mimmenhausen die entscheidende Fünf-Punkteserie zum Matchgewinn starten konnte.

 

Das Pampel-Team bleibt somit auch in der sechsten Partie der Saison weiter ungeschlagen und ohne Punktverlust. Nichtsdestotrotz ist die Tabellenführung des TSV Mimmenhausen nach wie vor nicht deutlich. Der Zweitligaabsteiger vom TSV G.A. Stuttgart bleibt dem Team aus Salem hartnäckig auf den Fersen und fordert den TSV Woche für Woche dazu auf eine konzentrierte und fehlerfreie Partie abzuliefern. Dies wird auch in der Partie am kommenden Samstag im zweiten Seederby der Saison gegen den VfB Friedrichshafen 2, als Vorprogramm zum Spiel der Bundesligaprofis, keine leichtere Angelegenheit. TSV-Coach erwartet erneut einen „hochmotivierten Gegner, der im Derby mit Sicherheit eines seiner besten Spiele abliefern möchte.“ Zudem schätzt er den Spielertrainer und Ex-Profi der Häfler Jovan Markovic als durchaus cleveren Coach und nach wie vor ebenso guten Spieler sehr. Es darf somit mit Spannung erwartet werden, was die Mimmenhausener dem taktisch und spielerisch entgegenzusetzen haben.

 


07.11.2017

 

+++Klare Angelegenheit im Spitzenspiel – TSV bleibt ungeschlagen+++

TSV Mimmenhausen – TuS Kriftel 3:0 (25:15, 25:13, 25:18)

 

Es hätte deutlicher nicht sein können: Mit einer überzeugenden Leistung sichert sich der TSV Mimmenhausen den Sieg im Spitzenduell mit dem hessischen Tabellenzweiten vom TuS Kriftel. Taktische Disziplin und eine hohe Konsequenz im eigenen Spiel erwiesen sich hierbei als die Schlüssel zum deutlichen Erfolg für das Team von Spielertrainer Christian Pampel.

 

Die vermeintlich ausgeglichenste Phase des Spiels sahen die erneut rund 450 Zuschauer im Salemer Bildungszentrum dabei noch zu Beginn der Partie. Bis zum Spielstand von 8:8 konnten die Gäste die Partie noch recht ausgeglichen gestalten, während der TSV Mimmenhausen noch die ein oder andere Chance aus der Abwehr heraus zu punkten ungenutzt ließ. Unterstützt von zwei strittigen Schiedsrichterentscheidungen zugunsten des Heimteams kippte das Kräfteverhältnis im Anschluss allerdings deutlich. TSV-Coach Pampel hatte das Gefühl, dass sich die Gäste scheinbar über diese Entscheidungen sehr geärgert hatten und den Spielrhythmus hierdurch verloren. Der TSV Mimmenhausen nutzte dieses Momentum hingegen gnadenlos aus und verbuchte in der Folge einen deutlichen 25:15 Satzerfolg. Auch im zweiten Durchgang ließ das Heimteam den Gästen aus Kriftel keinerlei Luft zu atmen – immer besser bekam der TSV die Hauptangreifer der Gäste über die Außen- und Mitteposition in den Griff und setzte die von Coach Pampel vorgegebene Taktik überzeugend um. Hinzu kam eine solide Annahme auf Seiten der Mimmenhausener, die ein variantenreiches Angriffsspiel ermöglichten sowie immer druckvollere Aufschläge der Gastgeber, worauf der Tabellenzweite vom TuS Kriftel kurzfristig keine Antworten parat hatte. Zahlreiche Wechsel auf Seiten der Gäste änderten nichts am Bild. Mit 25:13 sicherte sich der TSV Mimmenhausen folgerichtig die 2:0 Satzführung. Anders als in den Partien zuvor verzichtete TSV-Coach trotz der klaren Satzergebnisse auf jegliche Wechsel und ließ auch im dritten Durchgang die Anfangsformation durchspielen. „Wir hatten Kriftel komplett unter Kontrolle und gegen dieses Team darf man nicht den Fehler machen ihnen Luft zum Atmen zu lassen, denn dann können Sie aus dem Nichts ganz gefährlich werden und sind dann schwer zu stoppen.“, erklärt Pampel seine Entscheidung. Die Maßnahme zog: Nach einem kurzen Aufbäumen der Gäste zu Beginn des dritten Satzes, erkämpfte sich der TSV Mimmenhausen über einige Big Points in langen Ballwechseln, mit spektakulären Abwehraktionen auf beiden Seiten, die Oberhand zurück und belohnte sich mit dem 25:18 Satzerfolg für die gute Leistung. Auch wenn nicht alle Spieler an diesem Spieltag zum Zug kamen, war für TSV-Coach Pampel klar, dass dieses Ergebnis eine Leistung der gesamten Mannschaft war. „Wir haben derzeit ein gutes Trainingsniveau, wofür jeder einzelne Spieler mitverantwortlich ist. Das ist der Grundstein für solche Erfolge!“, lobte Pampel das Team. 

 

Mit diesem klaren 3:0-Sieg setzt sich das Team weiter von der Konkurrenz ab, wenngleich sich der Zweitligaabsteiger TSV Georgii Allianz Stuttgart noch nicht ganz abwimmeln lässt und Anschluss hält. Für den TSV Mimmenhausen bedeutet dies, weiter konzentriert zu arbeiten, um möglichst das derzeitige Leistungsniveau zu halten. Denn wesentlich leichter wird es in den kommenden beiden Partien für das Pampel-Team mit Sicherheit nicht: Mit der Auswärtspartie bei den Untersee Volleys Radolfzell und dem anschließenden Auswärtsspiel beim VfB Friedrichshafen 2 stehen für den TSV Mimmenhausen gleich zwei heiße Derbys in Folge an, bei denen der TSV jeweils mit hochmotivierten Gastgebern rechnen kann. Die Vorfreude auf die See-Derbys ist jedoch auch beim Tabellenführer groß, zumal das Team sich auf die besondere Stimmung in diesen Partien freut, die nicht zuletzt durch die immer zahlreich mitreisenden Fans aus Salem mitgeprägt wird.

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals herzlich bei unserem Spielballsponsor der Partie:

 

Landbäckerei Baader

 

Außerdem geht ein herzlicher Dank an die Ballkinder des TV Bermatingen, Abt. Volleyball

 


29.10.2017

 

 

+++Getaumelt, aber nicht gefallen – nächster Sieg für den TSV+++

 TV Bliesen – TSV Mimmenhausen 1:3 (19:25, 28:30, 26:24, 23:25)

 

Nach etwas über zwei Stunden Spielzeit war die Erleichterung auf Seiten der Gäste vom Bodensee groß als der entscheidende Aufschlag des Bliesener Mittelblockers denkbar knapp im Aus landete. Es wurde letztlich nämlich das erwartet schwierige Auswärtsspiel für das Team um Spielertrainer Christian Pampel beim saarländischen Vertreter vom TV Bliesen, bei dem sich der TSV Mimmenhausen mächtig strecken musste um den vierten Sieg im vierten Spiel feiern zu können.

 

Dabei war der Start in die Partie noch recht vielversprechend. Trotz einiger kleinerer Probleme im Angriff setzte der TSV Mimmenhausen die Gastgeber vor allem durch effektive Aufschläge unter Druck und konnte sich dementsprechend recht problemlos absetzen. In der Folge sicherten sich die Gäste einen relativ ungefährdeten Satzerfolg und die 1:0 Führung. Zwei Wechsel auf der Mittelblockposition auf Seiten des TV Bliesen waren dann einer der entscheidenden Maßnahmen der Gastgeber, weshalb sich die Partie ab dem zweiten Durchgang zu einem wahren Krimi entwickelte. Nach einem noch ausgeglichenen Start in den zweiten Satz machten die neuen Spieler mit drei mächtigen Blocks in Folge auf sich aufmerksam. Neben den Schwierigkeiten den eigenen Angriff durch zu bringen, machte sich zudem auch Verunsicherung in der Annahme auf Seiten der Gäste breit, weshalb sich das Pampel-Team gegen Mitte des Satzes bereits mit 7:14 deutlich im Hintertreffen wähnte. Die Gäste wirkten in dieser Phase des Spiels etwas behäbig und konnten sich erst über einige gelungene Abwehraktionen zurück ins Spiel kämpfen, wobei es die Blockarbeit des TV Bliesen dem TSV Mimmenhausen nie leicht machte zu punkten. So bedurfte es einer Aufschlagsserie von Lukas Ott, um aus einem nahezu aussichtslosen 18:23 Rückstand eine 24:23 Führung zu machen. In einem nun engen Schlagabtausch nutzten die Gäste vom Bodensee letztlich den 5. Satzball zum 30:28-Satzerfolg, nachdem man beim Spielstand von 27:28 selbst noch einen Satzball für Bliesen abwehren musste. Trotz der 2:0 Satzführung wollte sich der Knoten im Spiel des TSV Mimmenhausen nicht so recht lösen. Immer wieder sorgten kleinere vermeidbare Eigenfehler für leichte Punktverluste. Hinzu kamen im dritten Durchgang eine Vielzahl von Aufschlagfehlern, die es unmöglich machten selbst eine Serie zu starten und den Spielrhythmus zurück zu gewinnen. Somit setzte sich der weiterhin stark aufspielende Gastgeber aus dem Saarland erneut bis auf 18:23 vom TSV Mimmenhausen ab, bevor erneut etwas das Nervenflattern bei den Gastgebern einsetzte. Über 21:24 kämpfte sich der TSV Mimmenhausen nochmals bis auf 24:24 heran. Jedoch verbuchte der TV Bliesen dieses Mal den durchaus verdienten Satzerfolg durch einen erzwungenen Annahmefehler auf Seiten der Gäste. Im anschließenden vierten Durchgang präsentierte sich der TSV Mimmenhausen wieder etwas stabiler. In einem nun sehr ausgeglichenen Spiel sorgte Spielertrainer Christian Pampel selbst mit einer Aufschlagsserie von einem Zwischenstand von 18:19 bis auf 22:19 für die kleine Vorentscheidung. Bei 24:21 sicherten sich die Gäste entsprechend die ersten Matchbälle von denen der TV Bliesen einen per Sideout und den Zweiten noch durch einen starken Block abwehren konnte, bevor der anschließende Aufschlag jedoch rund 30 cm zu lang wurde und den Sieg der Gäste besiegelte.

 

„Bliesen hat es heute gut gemacht, aber man muss auch sagen, dass wir uns heute auch selbst etwas im Weg standen und uns das Leben schwergemacht haben“, resümierte TSV-Coach Pampel das Spiel im Anschluss an die Partie. Pampel ist sich darüber hinaus sicher, dass es in den kommenden Spielen nicht einfach wird für sein Team. „Alle Mannschaften versuchen uns gerade in die Favoritenrolle zu reden und möchten dann natürlich am Liebsten gegen uns ihr bestes Spiel machen.“, führt Pampel aus. Am kommenden Wochenende in der Heimpartie gegen den Tabellenzweiten vom TuS Kriftel scheint die Favoritenrolle jedoch alles andere als klar verteilt. Es darf mit Spannung erwartet werden, wie sich das Pampel-Team am kommenden Samstag um 20 Uhr in diesem Spitzenspiel in der heimischen BZ-Halle gegen bislang stark aufspielende Hessen aus Kriftel behaupten kann.

 

 

 

Es spielten: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Lukas Diwersy, Michael Diwersy, Tobias Diwersy, Jonas Hoffmann, Kolja Hüther, Michael Kasprzak, Lukas Ott, Christian Pampel, Julius Schrempp, Tobias Streibl


23.10.2017

 

+++Revanche geglückt – Tabellenführung ausgebaut+++

TSV Mimmenhausen – TV Waldgirmes 3:1 (25:19, 25:20, 25:27, 25:16)

 

Mit einem letztlich erneut souveränen Sieg vor erneut rund 400 Zuschauern feiert der TSV Mimmenhausen nicht nur die geglückte Revanche für die einzige Heimspielniederlage der vergangenen Saison gegen den TV Waldgirmes, sondern konnte sich auch weiter an der Tabellenspitze etablieren.

 

Die Gastgeber aus Salem erwischten hierbei einen Blitzstart. Starke Aufschläge, aufmerksames Block-Abwehrverhalten und große Durchschlagskraft im Angriff sorgten für einen Zwischenstand im ersten Satz von 18:10. Im Anschluss an diese Drangphase des TSV Mimmenhausen zu Beginn der Partie schlich sich dann jedoch ein wenig die Unkonzentriertheit in die Aktionen der Gastgeber ein. Nichtsdestotrotz blieb die Heimmannschaft mithilfe taktisch guter Auszeiten in der Erfolgsspur und verbuchte mit einem Satzergebnis von 25:19 die 1:0 Satzführung. Ein ähnliches Geschehen spielte sich auch im zweiten Durchgang ab. Früh im Satz konnte sich der TSV Mimmenhausen absetzen und hielt recht konstant einen 5-Punkte-Vorsprung bis zur 2:0 Satzführung. Erst im dritten Satz konnten die Gäste das Spielgeschehen nun ausgeglichener gestalten. Die Annahme der Gäste wirkte nun stabiler, wodurch die Mittelhessen vermehrt ihr schnelles Angriffsspiel über die Mitte- und Außenposition aufziehen konnten. Nichtsdestotrotz schaffte es die Heimmannschaft um Spielertrainer Christian Pampel erneut nach einem 10:9 Zwischenstand bis auf 16:11 davonzuziehen. Der Sieg schien nun nahezu sicher – zu sicher, wie sich herausstellen sollte. Der TV Waldgirmes gab sich noch nicht geschlagen und kämpfte sich über eine Aufschlagsserie und starke Abwehraktionen zurück ins Spiel. Mit dem steigenden Druck gestaltete der TSV Mimmenhausen nun etwas zu einseitig und fehleranfällig. Exemplarisch hierfür waren es letztlich auch ein Angriffsfehler und ein kleiner Wackler in der Annahme auf Seiten der Heimmannschaft, die den Satz doch noch mit 27:25 zugunsten der Gäste aus Waldgirmes entschieden. Unbeirrt hiervon machte der TSV Mimmenhausen dann allerdings nochmal Ernst im letzten Durchgang: Mit kleineren personellen Änderungen und erhöhter Aufmerksamkeit ließ der TSV Mimmenhausen in diesem Durchgang von Beginn an keinerlei weitere Zweifel aufkommen. Trotz einer hohen Führung gegen Mitte des Satzes zog das Pampel-Team das eigene Spiel dieses Mal bis zum Ende durch und schloss die Partie letztlich mit dem dritten Matchball zum 25:16 ab.

 

Das scheinbar souveräne Ergebnis spiegelt hierbei nicht zwangsläufig die Leistungsfähigkeit der Gäste wider. Der TV Waldgirmes zwang den TSV Mimmenhausen durchgehend hohes Risiko im Aufschlag zu gehen, um zu verhindern, dass die Gäste ihr schnelles Angriffsspiel aufziehen können. In der Folge machte der TSV Mimmenhausen mit Sicherheit mehr Aufschlagfehler als üblich, verhinderte aber ebenso in guter Regelmäßigkeit eine stabile Annahme der Gäste, was letztlich mitentscheidend war. Das Pampel-Team feierte hiermit den dritten Sieg im dritten Saisonspiel und baut die Tabellenführung aus. Das Team profitiert dabei vor allem von der deutlichen Niederlage des Seenachbarn vom VfB Friedrichshafen 2, wodurch der TSV Mimmenhausen nunmehr das einzige ungeschlagene Team in der Liga ist. Dies soll auch am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel gegen das saarländische Top-Team und heimstarken TV Bliesen aufrechterhalten werden. Hierzu muss der TSV Mimmenhausen jedoch erneut eine Top-Leistung abrufen.

 

Es spielten: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Lukas Diwersy, Michael Diwersy, Tobias Diwersy, Jonas Hoffmann, Michael Kasprzak, Lukas Ott, Christian Pampel, Doru Pilihaci, Julius Schrempp, Tobias Streibl


15.10.2017

 

+++Sieg gegen den Spitzenreiter - TSV übernimmt Tabellenführung+++

TSV G.A. Stuttgart – TSV Mimmenhausen 1:3 (25:23, 17:25, 22:25, 23:25)

 

Es war eine unangenehme Aufgabe, die dem Team um Spielertrainer Christian Pampel bevorstand: Zum ersten Auswärtsspiel der Saison musste der TSV direkt nach Stuttgart, zum Zweitligaabsteiger, amtierenden Tabellenführer und Aufstiegsaspiranten vom TSV Georgi Allianz Stuttgart reisen. Die Gastgeber erwiesen sich hierbei als der erwartet unangenehme Gegner, den der TSV letztlich jedoch dank der breiten Qualität im Kader und großem Kampfgeist knacken konnte.

 

Die Gäste vom Bodensee erwischten hierbei keinen guten Start in die Partie. Nachdem man bis zum Spielstand von 9:9 die Partie ausgeglichen gestalten konnte, schlichen sich im Spiel des TSV Mimmenhausen gegen Mitte des ersten Satzes einige Unkonzentriertheiten und technische Fehler ein, sodass die Gastgeber aus Stuttgart über 15:12 bis auf 20:14 davonziehen konnten. Beim Spielstand von 24:19 verbuchte der TSV G.A. Stuttgart folgerichtig dann auch die ersten Satzbälle. Dank eines leichtfertigen Aufschlagsfehlers und einer anschließenden Aufschlagserie von Bogdan Birkenberg kämpfte sich der TSV Mimmenhausen jedoch nicht nur langsam zurück in die Partie, sondern machten auch den Satz nochmals spannend. Zwei Auszeiten der Heimmannschaft nacheinander erzielten nicht die erhoffte Wirkung auf Seiten der Stuttgarter und die Gäste vom Bodensee verkürzten bis auf 23:24. Wenngleich der Absteiger aus der 2. Bundesliga seinen fünften Satzball doch noch zum Satzgewinn nutzen konnte, hatte das kleine Comeback eine Signalwirkung hinterlassen. Das Pampel-Team nahm den Schwung vom Ende des ersten Satzes mit in den zweiten Durchgang und konnte auch mit Hilfe einer zusätzlichen taktischen Umstellung in der Aufstellung den zweiten Satz ab Mitte des Durchgangs eindeutig zu seinen Gunsten gestalten. Mit 25:17 Punkten wurde letztlich der 1:1 Satzausgleich verbucht. Nach diesem deutlichen Satzergebnis ließen die Stuttgarter jedoch nicht locker und zogen zu Beginn des dritten Durchgangs mit reihenweise starken Blocks oder Abwehraktionen früh bis auf 6:1 Punkte davon. Diesen Vorsprung konnten die Gastgeber bis Mitte des Satzes aufrechterhalten, weshalb der TSV Mimmenhausen über die Wechsel von Lukas Ott für Jonas Hofmann auf der Außenposition und Lukas Diwersy für Michael Diwersy auf der Zuspielposition versuchte neue Akzente zu setzen. Mit Wirkung: Der TSV G.A. Stuttgart musste sich taktisch auf die eingewechselten Spieler neu einstellen, was die Gäste nutzen konnten, um sich von 11:16 bis auf 15:18 heran zu kämpfen. Eine anschließende Aufschlagsserie von Spielertrainer Christian Pampel zur 19:18 Führung für den TSV brachte dann die vollständige Wende im Satz. Während sich bei den Stuttgartern in der entscheidenden Situation des Satzes nun kleinere Fehler einschlichen, nutzten die Gäste jede Gelegenheit um zu punkten. Ein Satzergebnis von 25:22 und die 2:1 Satzführung für den TSV Mimmenhausen waren die Folge. Bemerkenswert unbeirrt von diesem Satzverlust starteten die Gastgeber dann jedoch in den vierten Durchgang. Erneut zog der TSV G.A. Stuttgart bis auf 4:1 zu Beginn des Satzes davon. Dieses Mal folgte jedoch die direkte Antwort der Gäste zum 4:4 Ausgleich. Daran anschließend entwickelte sich der Durchgang zu einem hochklassigen Schlagabtausch. Die Zuschauer bekamen wenige Eigenfehler, schnelle Angriffskombinationen und starke Abwehraktionen auf beiden Seiten zu sehen. In der entscheidenden Situation abgeklärter und etwas willensstärker war jedoch erneut der TSV Mimmenhausen. Direkt der erste Matchball beim Spielstand von 24:23 für den TSV wurde genutzt und der Auswärtssieg gegen ein Spitzenteam der Liga perfekt gemacht.

 

Mit diesem Sieg und der optimalen Ausbeute von 6 Punkten aus zwei Spielen eroberte der TSV Mimmenhausen am zweiten Spieltag hiermit vorübergehend auch die Tabellenspitze. Ein ähnliches Tabellenbild ergab sich auch vergangenes Jahr vor der Heimpartie gegen den TV Waldgirmes 05. Auch damals siegte der TSV Mimmenhausen gegen den zuvor amtierenden Tabellenführer SSC Karlsruhe und schob sich kurzzeitig ungeschlagen auf die erste Tabellenposition. Die Hessen aus Waldgirmes schafften es damals direkt die Serie des TSV Mimmenhausen zu brechen und dem Pampel-Team die erste Saisonniederlage und einzige Heimniederlage der vergangenen Saison zuzufügen. Auch dieses Mal wird der TV Waldgirmes 05 erneut beim TSV Mimmenhausen gastieren, nachdem das Team aus Salem die Tabellenführung übernommen hat. Im Pampel-Team herrscht hierbei klare Entschlossenheit die Wiederholung dieses Geschehens zu vermeiden. Die Mimmenhausener wissen inzwischen sehr gut um die Stärke des TV Waldgirmes und baut deshalb auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung vom Heimpublikum. Nicht zuletzt deshalb hat sich der TSV Mimmenhausen für dieses Spitzenspiel ein besonderes Rahmenprogramm für Groß und Klein einfallen lassen.

 

Es spielten: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Lukas Diwersy, Michael Diwersy, Tobias Diwersy, Jonas Hoffmann, Kolja Hüther, Michael Kasprzak, Lukas Ott, Christian Pampel, Julius Schrempp, Tobias Streibl

 


04.10.2017

 

+++Souveräner Auftaktsieg+++

TSV Mimmenhausen - SG U.N.S. Rheinhessen 3:0 (25:15, 25:17, 25:16)

 

Die knapp 400 Zuschauer bei der Auftaktpartie des TSV sahen eine vom Anfang bis zum Ende konstant gute und konsequente Leistung des TSV Mimmenhausen, die letztlich zu einem deutlichen und jederzeit ungefährdeten 3:0 Auftaktsieg gegen die SG U.N.S. Rheinhessen führte.

 

Von Beginn weg war das Team von Spielertrainer Christian Pampel, das mit Rückkehrer Michael Kasprzak und Jan Hoffmann zwei Neuzugänge in der Startformation aufbot, hoch konzentriert. Der neuformierte Annahmeriegel überzeugte hierbei direkt durch eine sehr stabile Annahme und brachte hierdurch Ruhe in das eigene Spiel. Gleichzeitig schaffte es das Team mit jedem gespielten Punkt den Druck auf die Gastmannschaft im Angriff sowie durch erfolgreiche Block-/Feldabwehren, die in Punkte umgemünzt wurden, zu erhöhen. Dem Aufsteiger war hierbei die Anfangsnervosität der ersten Punkte in der neuen Saison und in der neuen Liga noch deutlich anzumerken, weshalb spätestens beim Zwischenstand von 17:9 die Entscheidung im 1.Satz zugunsten des TSV bereits gefallen war. Auch im zweiten Satz bot sich von Beginn an ein ähnliches Bild. Früh im Satz zog die Heimmannschaft bereits davon und erspielte sich einen 4-Punkte Vorsprung. Ab Mitte des zweiten Satzes nutzte Spielertrainer Christian Pampel deshalb die Möglichkeit, die Vorteile eine breiten Kaders unter Beweis zu stellen. Begonnen mit dem Wechsel auf der Liberoposition brachten auch der Wechsel auf der Außenannahmeposition und Zuspielposition das Team zu keiner Phase des Spiels aus dem Konzept – im Gegenteil jeder Spieler wollte die Chance nutzen sein Potenzial unter Beweis zu stellen. Mit 25:17 wurde somit auch dieser Durchgang deutlich gewonnen. Zu Beginn des 3. Satzes kamen dann auch noch der Wechsel auf der Mitteposition hinzu und ebenso Spielertrainer Christian Pampel betrachtete das Geschehen nach einem Wechsel auf der Diagonalposition nur noch vom Trainerstuhl aus. Auch das nahezu komplett durchgetauschte Team wusste hierbei direkt durchweg zu überzeugen. Besonders hervorheben aus dem Team muss man an dieser Stelle jedoch nochmals den ehemaligen Libero der Jugendnationalmannschaft Jonas Hoffmann, der mit zahlreichen Abwehraktionen dem Team viele Chancen zu Breakpunkten ermöglichte, die das Team konsequent zu nutzen wusste.

 

Alles in allem feierte das Team hiermit einen durchweg gelungenen Saisonauftakt und wurde seiner vermeintlichen Favoritenrolle in dieser Auftaktpartie gerecht. Diese Rollenverteilung ist am kommenden Wochenende für den TSV völlig umgekehrt. Als Außenseiter fährt der TSV Mimmenhausen am kommenden Samstag, den 07.10.2017, als amtierender SBVV-Verbandspokalsieger zum Regionalpokal-Halbfinale (vorletzte Stufe vor dem DVV-Pokal) gegen das Top-Team der 2.Liga vom SV Fellbach. Nachdem man bereits im SBVV-Pokalfinale die kleine Sensation schaffte und das Zweitligateam vom FT Freiburg schlug, will das Team ein weiteres Mal versuchen, einem Favoriten ein Bein zu stellen. Eine Woche später, am 14.10.2017, geht es dann für das Pampel-Team im Ligabetrieb mit dem Topspiel gegen den Absteiger aus der zweiten Bundesliga, die TSV Georgii Allianz Stuttgart, auswärts weiter. Die Stuttgarter gewannen ihr Auftaktmatch ebenfalls deutlich mit 3:0 gegen die Untersee Volleys aus Radolfzell und stehen nach dem ersten Spieltag auf dem 1. Tabellenplatz, direkt vor unseren Jungs.

 

Es spielten: Bogdan Birkenberg, Lennart Diwersy, Lukas Diwersy, Michael Diwersy, Tobias Diwersy, Jonas Hoffmann, Kolja Hüther, Michael Kasprzak, Lukas Ott, Christian Pampel, Julius Schrempp, Tobias Streibl